Glücksburg : Feuer im Schlafzimmer: Nachbar rettet bettlägerigen Mann

Die Wohnung eines 57-Jährigen brennt, sein Nachbar setzt den Notruf ab und eilt ihm zu Hilfe. Beide werden verletzt.

Avatar_shz von
02. August 2018, 15:48 Uhr

Glücksburg | Bei einem Wohnungsbrand in Glücksburg (Kreis Schleswig-Flensburg) wurden am Mittwochabend zwei Männer verletzt. Das Feuer brach im Schlafzimmer einer Wohnung in der Hochparterre aus. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte das Feuer fahrlässig durch noch glimmende Zigarettenreste entstanden sein.

Ein 57-jähriger Mann, der zum Zeitpunkt des Brandes in der Wohnung war,  wurde durch das Feuer schwer verletzt und zunächst in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert. Von dort aus brachte ihn der Rettungsdienst in eine Spezialklinik nach Lübeck.

Der 60-jährige Nachbar des Verletzten, der auch den Notruf absetzte, unterstützte die zuerst eingetroffenen Polizisten bei der Rettung des bettlägerigen Mannes. Durch seinen Einsatz verhinderte der Anwohner Schlimmeres, teilte die Polizei mit. Der Mann zog sich eine Rauchgasvergiftung zu.

Die anderen Mieter des Hauses konnten in der Nacht nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden von ihren Nachbarn aufgenommen und versorgt. Die eingesetzten Wehren aus Glücksburg, Bockholm und Wees verhinderten, dass sich das Feuer ausbreitet.

Die Kriminalpolizei hat am Abend die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf zirka 100.000 Euro geschätzt. Die Brandstelle ist mittlerweile wieder freigegeben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert