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Autobahnbaustelle : Bauarbeiter stirbt auf A7 bei Quickborn: Stromschlag mögliche Todesursache

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein Kran berührte in der Nacht eine Hochspannungsleitung. Ob der Tod des Arbeiters damit zusammenhängt, ist unklar.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2017 | 15:36 Uhr

Quickborn | Bei Bauarbeiten an der Autobahn 7 nahe Quickborn in Schleswig-Holstein ist ein Arbeiter ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, waren die Arbeiter in der Nacht zum Sonntag mit dem Aufstellen eines 40 Tonnen schweren Krans beschäftigt, als ein Arm des Krans eine Hochspannungsleitung berührte. Die Leitung führt eine Stromspannung von 110.000 Volt, dies entspricht circa dem 480 fachen des normalen Haushaltsstroms (230 Volt). Ein Arbeiter brach daraufhin zusammen und blieb leblos liegen. Seine Kollegen und Sanitäter versuchten, ihm zu helfen - der Mann starb jedoch wenig später.

Unklar war, ob der Mann durch einen Stromschlag starb oder etwa durch einen Herzinfarkt. Der Arbeiter habe in einer gewissen Entfernung zum Kran gestanden, keinen Stromkontakt gehabt und auch keine Strommale am Körper aufgewiesen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Elmshorn. Allerdings habe der Betroffene offenbar unter einer kardiologischen Vorerkrankung gelitten und entsprechende Medikamente bei sich getragen.

Warum der Kran den Strommast berührte, war zunächst unklar.

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