Von Hamburg nach Brandenburg : Autodieb rast durch drei Bundesländer und verunglückt bei Neuruppin

Das Diebesgut ist nur noch ein Totalschaden.
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Das Diebesgut ist nur noch ein Totalschaden.

Ein mutmaßlicher Autodieb hat sich auf der A24 eine gut 160 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

shz.de von
04. Januar 2018, 15:39 Uhr

Neuruppin | Ein mutmaßlicher Autodieb hat sich auf der Autobahn Hamburg-Berlin eine gut 160 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert – bis er nördlich von Neuruppin verunglückte. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag berichtete, wurde der 28-jährige Mann aus Polen dabei leicht verletzt. Er wird derzeit im Krankenhaus bewacht. Ein Haftbefehl gegen den Mann, der schon einschlägig vorbestraft sei, soll geprüft werden.

Der Wagen, ein VW Golf Plus, war nach Behördenangaben in der Nacht zu Donnerstag in Hamburg gestohlen worden. Polizisten aus Schleswig-Holstein fiel der Wagen auf der A24 auf. Als der Fahrer in Wöbbelin (Mecklenburg-Vorpommern) gestoppt werden sollte, raste er den beiden Verfolgerwagen davon – zeitweise mit etwa 200km/h und rücksichtlos, wie es hieß. Die Polizisten aus Schleswig-Holstein informierten daraufhin die Autobahnpolizei in Brandenburg.

 

Vor Neuruppin verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über seinen Wagen und schrammte fast 100 Meter weit an den Leitplanken entlang, bevor er ein Polizeiauto rammte. Beamte wurden nicht verletzt.

Am gestohlenen Wagen entstand ein Totalschaden. Im Inneren wurden die Hamburger Kennzeichen gefunden. Die Hamburger Eigentümerin, die den Diebstahl bis dato nicht bemerkt hatte, ist mittlerweile informiert.

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