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Anzeige : Top-Sehenswürdigkeiten der Malediven-Hauptstadt Malé

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Tauchen, Wellness und Honeymoon stehen auf den Malediven hoch im Kurs. Traumhafte Strände und eine exotische Natur wie aus dem Bilderbuch locken alljährlich hunderttausende Touristen auf das Inselparadies im Indischen Ozean. Eine etwas vergessene Attraktion ist die Hauptstadt Malé. Lesen Sie, warum sich eine Stadtbesichtigung auf jeden Fall lohnt.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 11:07 Uhr

Die meisten Malediven-Besucher sehen Malé nur von weitem bei Start oder Landung ihrer Flieger – der internationale Flughafen liegt auf einer Nachbarinsel der Hauptstadt. Wenn Sie Ihren Urlaub auf den Malediven bei Alltours buchen, werden Sie ohne Umweg über Malé direkt per Boot oder Flugzeug zu Ihrer Resortinsel transferiert. Es lohnt sich jedoch, an einer Stadtbesichtigung teilzunehmen. Zugegeben, auf den ersten Blick wirkt die Stadt nicht besonders einladend. Sie liegt auf einer eigenen, 1,95 Quadratkilometer kleinen Insel, die vollständig zugebaut ist. Im bunten Siedlungskonglomerat tummeln sich über 90.000 Einwohner, was Malé zu einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt macht. Zum Stadtgebiet zählen im übrigen noch die Inseln Hulhulé, Villingili und Hulhumalé.

Markttreiben und Shopping

In den lebhaften Trubel von Malé einzutauchen, ist ein Erlebnis für sich. Bereits bei der Ankunft am Hafen auf der Nordseite der Insel ist das quirlige Treiben zu spüren. Yachten, Wassertaxis, Fischerboote und Handelsschiffe liegen hier Bug an Bug und bilden ein buntes Sammelsurium schwimmender Transportmittel. Die ersten Schritte an Land führen Sie bald ins Marktviertel. Highlight ist sicher der Fischmarkt, der allerdings erst nachmittags richtig bevölkert ist. Dann laufen die Fischerboote ein und bieten ihren Fang direkt aus dem Meer zum Verkauf an. In der Zwischenzeit können Sie auf dem Fruchtmarkt exotisches Obst erstehen oder sich unweit der Märkte in den vielen Läden mit Souvenirs eindecken.

Beeindruckende Moscheen

Unbestrittenes Zentrum der Insel ist die Hauptmoschee Masjid al-Sultan Muhammed Thakurufaanu mit ihren prächtigen Goldkuppeln und dem 41 Meter hohen Minarett. Offiziell darf kein Gebäude höher aufragen als das auch als Freitagsmoschee bekannte Gotteshaus. Auch ein Blick in die Gebetsräume, in denen rund 5000 Gläubige Platz finden, lohnt sich. Zwischen 9 und 17 Uhr sind Besucher in angemessener Kleidung – Frauen müssen Kopf und Schultern bedecken – zugelassen. Mehr durch ihr Alter und Kunsthandwerk als durch Größe beeindruckt die Hukuru Miskiiy Moschee. Das Mitte des 17. Jahrhunderts fertig gestellte Gebäude besteht fast komplett aus Korallenkalk. Im Inneren sind die Kunstobjekte und Holzschnitzereien sehenswert.

Nationalmuseum und Sultanspark

Möchten Sie die Kultur der Malediver näher kennenlernen, ist ein Besuch des Nationalmuseums Pflicht. Es ist auf dem Gelände des ehemaligen Sultanspalasts untergebracht und gibt mit seinen historischen Exponaten einen guten Einblick in die wechselhafte Geschichte des Inselstaates. Im angrenzenden Park können Sie sich anschließend in der einzigen grünen Oase der Stadt ausruhen. Als weiterer Ruheort steht in Malé der künstliche Strand im Osten der Stadt zur Verfügung.

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