Wochenende : Orkanböen und Regenflut

In Fiefbergen (Kreis Plön)   zerstörte der Sturm  Rotorblätter einer Windkraftanlage.  Foto: dpa
In Fiefbergen (Kreis Plön) zerstörte der Sturm Rotorblätter einer Windkraftanlage. Foto: dpa

Sturm und Dauerregen erforderten zahlreiche Einsätze in Ostholstein und im Kreis Plön.

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07. Februar 2011, 11:27 Uhr

Eutin/Plön | Umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste und Verkehrsschilder auf Straßen und Gehwegen, vollgelaufene Keller - insgesamt zehn Mal mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr im Kreis Ostholstein am Wochenende ausrücken.

Orkanböen sind mit Windgeschwindigkeiten bis 115 Kilometer pro Stunde über den Norden hinweggefegt, die Fehmarnsundbrücke war in der Nacht zum Sonnabend viereinhalb Stunden für jeglichen Verkehr gesperrt. In Fiefbergen im Kreis Plön zerstörten die heftigen Böen zwei Rotorblätter einer Windkraftanlage.

Ab Sonnabend sorgte dann Dauerregen für Probleme: Auf dem Eutiner Marktplatz etwa hatte sich eine riesige Regenpfütze gesammelt, im Kreis Plön waren einige Nebenstraßen überschwemmt. Gestern hielt der anhaltende Regen vor allem im südlichen Schleswig-Holstein die Helfer auf Trab: In der Innenstadt von Kellinghusen (Kreis Steinburg) trat der Fluss Stör über die Ufer - die Pegel standen so hoch wie zuletzt vor zehn Jahren. Helfer von THW und Feuerwehr versuchten, die Wassermassen mit Sandsäcken zurückzudrängen. Auch im Kreis Pinneberg und in Hamburg liefen zahlreiche Keller voll, im Kreis Herzogtum Lauenburg trat ein Feuerlöschteich über die Ufer und überspülte eine Landstraße. In Ammersbek im Kreis Stormarn rückte die Feuerwehr aus, um sechs Einfamilienhäuser mit Sandsäcken vor dem Wasser des über die Ufer getretenen Flusses Lottbek zu schützen.

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