Eutiner Stadtvertretung : Eutin rätselt: Kommt Jepp zur Sitzung?

Eine voraussichtliche Abwesenheit des stellvertretenden Bürgervorstehers Karlheinz Jepp (SPD) schlägt hohe Wellen: Sollte Jepp am 28. September fehlen, könnte die Stadtvertretung nicht über den Kauf der Opernscheune entscheiden.

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22. September 2011, 12:28 Uhr

eutin | Das wiederum brächte den Zeitplan der neuen Eutiner Festspiele arg in Bedrängnis, die für die Spielzeit 2012 auf eine schnelle Klärung der Rahmenbedingungen drängen.

Die Aufregung im Rathaus liegt im Kommunalrecht, vor allem aber in den Eutiner Besonderheiten zu Befangenheiten von Stadtvertretern begründet. Bisher sprang Jepp immer als Sitzungsleiter ein, wenn seine Bürgervorsteher-Kollegen Ernst-Joachim Meseck (CDU) und Margret Möller (FDP) bei Angelegenheiten der alten Eutiner Festspiele als Befangene den Saal verlassen mussten. Da aber nur nur ein gewählter Bürgervorsteher die Sitzung leiten darf, würde im Falle des Fehlens von Jepp niemand mehr da sein, der von Amts wegen die Debatte und die Beschlussfassung abwickeln kann. Mithin müsste eine Entscheidung über den Kauf der Opernscheune vertagt werden.

Dieses Thema beschäftigte gestern Nachmittag hinter verschlossenen Türen den Ältestenrat. Nach OHA-Informationen wurde entschieden, den Punkt "Erwerb einer Immobilie" im nichtöffentlichen Teil der Sitzung auf der Tagesordnung zu belassen. Sollte Karlheinz Jepp allerdings, wie angekündigt, aus privaten Gründen am kommenden Mittwoch fern von Eutin sein, dann soll der Punkt zu Beginn der Sitzung gestrichen werden.

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