Adventspaket : Auf Eutiner Markt: Eislauf statt Rodeln

Die Wirtschaftsvereinigung ändert bei der zehnten Lichterstadt das Begleitprogramm - es wird eisig.

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14. Oktober 2011, 11:40 Uhr

eutin | Die hölzerne Rodelbahn, die seit 2002 in der Adventszeit zum Mobiliar des Eutiner Marktes gehörte, hat vorerst ausgedient: Zum Start der zehnten Aktion "Eutiner Lichterstadt" am Donnerstag, 24. November, soll erstmals eine Eislaufbahn eröffnet werden.

Mittwochabend wurde von Verantwortlichen der Wirtschaftsvereinigung Eutin (WVE) das Adventspaket geschnürt. In dem wird nach Auskunft des Vorsitzenden Klaus Hoth neben der Illumination von Häusern und Objekten erstmals eine 450 Quadratmeter große Eislaufbahn eine zentrale Rolle spielen.

Anders als eine Schlittschuhbahn, die an der Scharbeutzer Seebrücke geplant ist, werde in Eutin eine überdachte Bahn mit echtem Eis stehen. Ein Verleih von Schlittschuhen werde sichergestellt. Als Betreiberin sei die Neustädter Firma "Georgs Festival-Catering" gewonnen worden.

Vorgesehen sind, wie Hoth weiter sagte, auch Tore. Angedacht sei zum Beispiel ein Eishockey-Turnier für Mannschaften von Firmen.

Kostenlos wird das Eislaufen nicht sein, aber die WVE möchte mit einem Zuschuss die Preise niedrig halten: Bei Schulklassen soll jedes Kind einen Euro zahlen, pro geliehenem Schlittschuhpaar 1,50 Euro. Zwischen 12 und 21 Uhr werden Kinder zwei, Erwachsene drei Euro zahlen, für Leih-Schuhe werden 2,50 Euro fällig, sagte WVE-Cheforganisator Arend Knoop dem OHA.

Als Standort ist die nordöstliche Ecke des Marktes (am Brauhaus) vorgesehen. Die Märkte sowohl mittwochs als auch sonnabends sollen nicht ausfallen, betonte Knoop, er hofft, dass die betroffenen Händler mit einer räumlichen Verlegung ihrer Stellflächen einverstanden sind. Auf das Einverständnis der Markthändler lege er großen Wert.

Nicht nur die zehn mal 15 Meter große Eisbahn soll bis 8. Januar auf dem Markt stehen. Hinzu kommt nach Hoths Aussage auch wieder ein großes Zelt mit Bratwurst und Punschverkauf. Auf die kleinen Holzbuden werde verzichtet. Dafür solle im Zelt mehr passieren, wobei Klaus Hoth von Veranstaltungen mit gemütlichem, zur Adventszeit passenden Charakter sprach. "Alles zusammen soll das sehr schön werden."

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