Zweiter Platz beim Beachhandball-Spaß

Voller Einsatz im Finale: Jim Gottfridsson trifft gegen seine Landsleute von IFK Kristianstad.  Fotos: Anderson-Jensen
Voller Einsatz im Finale: Jim Gottfridsson trifft gegen seine Landsleute von IFK Kristianstad. Fotos: Anderson-Jensen

shz.de von
23. Juli 2018, 14:19 Uhr

Diesmal wurde es „nur“ Silber für die SG Flensburg-Handewitt beim Beachhandball-Festival im südschwedischen Ahus, das für die Profis des Bundesligisten schon traditionell eine Abwechslung vom intensiven Vorbereitungstraining darstellt.

Der Spaß stand bei der neuntägigen Kultveranstaltung, die auch bei ihrer 21. Auflage tausende Fans anzog, im Vordergrund. Außerdem ging es um das „Teambuilding“, weshalb Trainer Maik Machulla die Spieler weitgehend sich selbst überließ. „Das machen wir jedes Jahr so. Ich möchte, dass die Spieler die Sachen untereinander regeln. Das hat wieder sehr gut funktioniert“, meinte Machulla.

Die Handballer des deutschen Meisters bildeten zwei Mannschaften, Team „Glanzi“ (für Holger Glandorf) und Team (Tobias) „Karlsson“, die mit sechs schwedischen Vertretungen in der Eliteklasse des Beachhandball-Turniers spielten. Nachdem sich im Vorjahr beide Flensburger Teams zum vereinsinternen Finale getroffen hatten, musste „Glanzi“ mit Glandorf, Benjamin Buric, Simon Hald, Magnus Jöndal, Rasmus Lauge, Jörn Persson, Magnus Röd und Lasse Svan diesmal im Viertelfinale mit einem 4:8 gegen IFK Kristianstad passen.

Die „Karlsson“-Truppe mit dem SG-Kapitän, Torbjörn Bergerud, Johannes Golla, Jim Gottfridsson, Simon Jeppsson, Marius Steinhauser, Hampus Wanne und Anders Zachariassen hingegen setzte sich in der Vorrunde unbesiegt durch (unter anderem mit einem 13:11 gegen „Glanzi“).

Danach erreichte „Karlsson“ mit Siegen über HK Malmö (10:9) und Lugi HF (9:6) das Finale am Sonntag Abend gegen IFK Kristianstad. Da ging es spannend zu. Der Lokalmatador legte mehrfach vor, die SG blieb dran bis zum 6:6. Das nächste Tor der Schweden in der Schlussminute konnten die Flensburger aber nicht mehr ausgleichen. So wanderten statt eines Riesenpotts wie im Vorjahr eine kleinere Trophäe und Silbermedaillen ins Reisegepäck. Machulla nahm es gelassen: „Es ist nicht unser Saisonziel, Beachhandballmeister zu werden.“

Vielmehr interessierte den SG-Trainer, wie seine neue Mannschaft zusammenwächst. „Ich bin bisher wirklich zufrieden. Die Mannschaft zeigt sich sehr lernwillig und so einsatzfreudig im Training, dass wir manchmal bremsen müssen. Es sieht so aus, ab ob alles schnell zusammenpassen könnte“, zog Machulla ein Zwischenfazit des Trainingslagers.

Nach dem Spaß am Strand bei hochsommerlichen Temperaturen wurde es gestern wieder ernst mit Trainingseinheiten auf gewohntem Untergrund. Am Abend trafen die Flensburger zu einem Testspiel in der Halle erneut auf Kristianstad. Morgen steht eine Partie bei Lugi HF an. Die Ergebnisse in diesen Spielen sind dem SG-Trainer mehr oder minder gleichgültig. „Abläufe sind wichtiger als Tempo. Sie sollen mehr Gefühl für einander entwickeln. Wir werden nicht viele 1:1-Situationen gewinnen“, meinte der SG-Coach gestern nach einem Training, bei dem „wir die Jungs leer gemacht haben. Da saß keiner frisch beim Mittagessen“. Am Donnerstag geht das Trainingslager in Schweden zu Ende.

Weitere Testspiele:

3. August, 19 Uhr: Jacob Cement Cup gegen Aalborg Handbold

4. August, 16 Uhr: Testspiel bei GOG Gudme
7. August, 19 Uhr: Testspiel bei Team Tvis Holstebro

9. August 19 Uhr: Testspiel um den Flens-Cup gegen THW Kiel in Neumünster.

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