Zehn Jahre Trauercafé Lichtblick

Heute Nachmittag um 16 Uhr geöffnet

shz.de von
17. Mai 2018, 16:05 Uhr

Seit zehn Jahren treffen sich, gewöhnlich am 2. Donnerstag eines jeden Monats, Menschen aus Uetersen und Umgebung im „Café Lichtblick“ im Martin–Luther–Haus, Am Markt, um mit ihrer Trauer nicht alleine zu sein. Bei Kaffee, Tee und Gebäck kommen alle ins Gespräch.

Das Café ist ein Angebot gegen die Einsamkeit und eine Möglichkeit zum Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Alle sind betroffen, haben Abschied nehmen müssen oder begleiten Angehörige gerade auf deren letztem Weg. Hier ist Raum und Zeit für alle Gefühle, hier sind Menschen die zuhören, es gibt Verständnis für jede Art der Trauer.


Die Trauer ist ein individueller Prozess

Trauer und Trauerbewältigung sind individuelle Prozesse. Neben der Möglichkeit zum persönlichen Gespräch an den Tischen werden bestimmte Themen und Aspekte der Trauer angesprochen. Die Erfahrungen der Trauerbegleiter im Martin-Luther-Haus: In der modernen Gesellschaft sind die Menschen oft unsicher und hilflos im Umgang mit Tod und Trauer. Gäste berichteten immer wieder, wie enttäuscht sie häufig von ihrem Umfeld seien. Doch auch das andere gibt es: verlässliche Familie, Freunde und Nachbarn, die gute Begleiter sind. Das Café ist ein ökumenisches, offenes Angebot in Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe Pinneberg-Uetersen. Eingeladen ist jeder, unabhängig von Nationalität, Konfession oder Kirchenzugehörigkeit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Heute Nachmittag öffnet das Trauercafé wieder seine Türen. Der Nachmittag im Martin-Luther-Haus beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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