Wochenende im Zeichen des Kubb

Boris Kaufmann (links) und Matthias Fesser treten am 1. September bei der Deutschen Kubb-Einzelmeisterschaft in Tornesch an. Für den 2. September laden sie zu einem Jedermannturnier auf dem Sportplatz der Klaus-Groth-Schule ein.
Boris Kaufmann (links) und Matthias Fesser treten am 1. September bei der Deutschen Kubb-Einzelmeisterschaft in Tornesch an. Für den 2. September laden sie zu einem Jedermannturnier auf dem Sportplatz der Klaus-Groth-Schule ein.

In Tornesch steht am kommenden Sonnabend die Deutsche Einzelmeisterschaft im Wikingerschach an / Sonntag Jedermannturnier

shz.de von
29. August 2018, 16:05 Uhr

In der Kubb-Szene hat sich Tornesch als Turnierort etabliert. Am Sonnabend, 1. September, treten ab 10 Uhr Kubber aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem Sportplatz der Klaus-Groth-Schule zur Deutschen Einzelmeisterschaft an. Für Sonntag wird zudem zu einem Jedermannturnier eingeladen.

Das auf 56 Teilnehmer begrenzte Feld für die Einzelmeisterschaft war schnell ausgebucht, berichten Matthias Fesser und Boris Kaufmann. Warum die Turniere in Tornesch auf so große Resonanz treffen, begründen die beiden Organisatoren so: „Die Atmosphäre stimmt, der Ablauf ist klar geregelt und Tornesch hat den besten Turnierrasen Deutschlands.“ Die beiden müssen es wissen, in der Saison sind sie fast jedes Wochenende unterwegs. Unter anderem standen Berlin, Erkelenz, Warnemünde, wo sie in diesem Jahr den zweiten Platz belegt haben, und Schindhard in der Pfalz auf ihrem Turnierplan. Ebenso wie die Weltmeisterschaft im schwedischen Rone auf Gotland, bei der sie sich als eines der 32 besten Teams der Welt bereits für die WM im kommenden Jahr qualifiziert haben. Ausdrücklich danken Fesser und Kaufmann der Stadt Tornesch, die den Platz wieder zur Verfügung stellt. Und auch, dass den auswärtigen Kubbern das Jott Zett zur Übernachtung und das TuS-Vereinsheim an der Knicktwiete für die Mahlzeiten zur Verfügung steht. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang und im Hintergrund hat Tuula Meyer die Fäden der Organisation in der Hand.

Ob Kubb Sport oder Vergnügen ist, beantworten die beiden einstimmig: „Leidenschaft!“ Natürlich ist der Wettkampfgedanke dabei und durch Training haben sie ihre eigene Treffsicherheit erhöht. Für das Turnier hat Fesser einen Plan nach internationalem Vorbild ausgearbeitet. Es gilt das Prinzip des Doppel-K.O: Wer in der Siegerrunde verliert, hat über die Hauptrunde doch noch eine Chance aufs Finale. „Nur regnen darf es nicht“, sagt er, damit gegen 18 Uhr der Turniersieger feststehen kann. Zuschauer sind willkommen.

Für den Folgetag, Sonntag, 2. September, laden Fesser und Kaufmann zu einem Jedermann-Turnier ein. Jeder, der Lust und Interesse hat, kann sich bis 9.45 Uhr auf dem Sportplatz melden. „Familien, Paare, Einzelpersonen, alle sind willkommen. Hemmungen, man sei zu schlecht, braucht man nicht zu haben“, beruhigen sie, auch wenn man bisher noch nicht Kubb gespielt habe. „Wir wollen das Interesse wecken und, zeigen, was es mit dem Spiel um den König auf sich hat. Jeder hat dort eine Chance, es geht um den Spaß. Die Spieler der Deutschen Meisterschaft sind beim Jedermann-Turnier nicht dabei“, sagt Kaufmann. Sie selbst erläutern Neulingen das Spiel, führen in die Regelkunde ein und kümmern sich um die Turnierdurchführung. Die Teilnahme ist kostenlos.

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