Wiedergutmachung gelungen

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27. August 2019, 13:06 Uhr

Berlin | Nach dem Travemünde-Debakel als Letzter hat das Team des Flensburger Segel-Clubs (FSC) mit dem fünften Platz beim Durchgang der Segel-Bundesliga-Event auf dem Wannsee Kritiker überzeugt und Jörg Rothert aufatmen lassen. „Das Team ist mega gesegelt“, kommentierte der Trainer das Abschneiden des nördlichsten Bundesliga-Vereins, der mit Michael Ilgenstein (Steuermann), Nils Drewniok (Taktik), Tobias Konow (Trimm) und Cedric Menzel (Vorschiff) in Berlin angetreten war.

Mit Rang fünf nach 13 Rennen unter schwierigen Leichtwindbedingungen mit Drehern und Flautenlöchern verließ der FSC den ersten Abstiegsplatz und verbesserte sich auf Gesamtrang zwölf. Die letzen vier der 18 Vereine 2019 steigen in die 2. Liga ab.

Auch der FSC-Regattaobmann, der nach Travemünde personelle Konsequenzen gefordert hatte, war voll des Lobes über den Auftritt der Crew. „Ein Superergebnis. Ich bin voll und ganz damit zufrieden, dass Jörg Rothert uns davon überzeugt hat, an Michael Ilgenstein festzuhalten“, sagte Claus-Otto Hansen. „Die Wiedergutmachung ist gelungen.“

Nicht nur deshalb freute sich laut Rothert „die gesamte Crew riesig über den Erfolg in Berlin. Alle standen stark unter Druck. Ich natürlich auch“, sagte Rothert. „Aber die Dinge, die im Vorfeld und beim Training besprochen wurden, sind von der Mannschaft voll umgesetzt worden. Die verschiedenen Startvarianten wurden umgesetzt und haben funktioniert. Es wurde mit Ruhe und Übersicht gehandelt“, kommentierte der erleichterte FSC-Trainer.

Jedenfalls ist das FSC-Team von Beginn an „auf Augenhöhe mit den vorderen Teams mitgesegelt“. „Mit einem ersten Platz hatten wir einen guten Einstieg“, meinte Ilgenstein. Es sollte zwar der einzige Sieg bleiben, aber eine konstante Serie ist viel mehr wert. Und die lieferten die Flensburger ab, fünf zweite Plätze und zwei dritte Ränge sind der Beweis. „Ziemlich tricky, hier zu segeln. Zusätzlich war es noch sehr warm, was mental unheimlich anstrengend war. Im Großen und Ganzen haben wir uns aber gut geschlagen“, meinte Tobias Konow.
Als Tabellen-Zwölfter liegt das Gründungsmitglied der Bundesliga zwei Plätze vor dem ersten Abstiegsplatz – nicht gesichert, aber auf gutem Weg vor den beiden letzten Veranstaltungen vor Kiel (13. bis 15. September) und dem großen Heimspiel-Finale vor Glücksburg (17. bis 19. Oktober).

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