Wenn nicht jetzt, wann dann?

Immerhin: Gegen den TSB Flensburg holten Lasse Blöcker (re., gegen Lasse Sohrweide) und der PSV den ersten Heimpunkt. Gegen Lägerdorf soll jetzt ein Sieg her, Blöcker fällt allerdings aus.
Immerhin: Gegen den TSB Flensburg holten Lasse Blöcker (re., gegen Lasse Sohrweide) und der PSV den ersten Heimpunkt. Gegen Lägerdorf soll jetzt ein Sieg her, Blöcker fällt allerdings aus.

Fußball-Oberliga: Der PSV will auch zu Hause endlich gewinnen / Heute kommt das auswärts sieglose Schlusslicht

shz.de von
16. November 2018, 17:18 Uhr

Drei Partien sind für die Teams der Fußball-Oberliga vor der Winterpause noch zu absolvieren. Auf den Polizei-SV Union warten dabei drei Heimspiele in Serie – und somit ebenso viele Möglichkeiten, die miserable Bilanz vor heimischem Publikum aufzuhübschen. Die „Ordnungshüter“, die sich mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Partien auf den neunten Rang vorgeschoben haben (20 Punkte/ 36:36 Tore), warten seit dem 5:1 gegen den TSV Wankendorf am 11. April dieses Jahres auf einen Sieg an der Stettiner Straße und sind mit gerade einmal einem Pünktchen aus sechs Spielen das schwächste Heimteam der Liga. Die Gelegenheit, diese Ausbeute heute zu verbessern, könnte auf dem Papier kaum besser sein, denn um 14 Uhr empfängt Grün-Weiß mit dem TSV Lägerdorf (8/18:49) das Schlusslicht und das zugleich schlechteste Auswärtsteam (zwei Punkte aus sieben Spielen).

„Es gibt in dieser Liga keine leichten Gegner“, betont PSV-Trainer Thomas Möller unermüdlich und ergänzt mit Blick auf die drei Niederlagen der von Stefan Kuhr trainierten Steinburger in Serie (0:10 Tore): „Wir lassen uns auch vom Negativlauf der Lägerdorfer nicht blenden. Die stehen mit dem Rücken zur Wand und werden dementsprechend kampfbetont agieren.“ Aus seiner Sicht ist der Tabellenstand „Augenwischerei“, denn trotz des jüngsten Hochs und des damit einhergehenden Sprungs auf Platz neun weisen die „Polizisten“ lediglich fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf. „Die Gefahr ist längst nicht gebannt“, meint Möller. Der 51-Jährige will auf Grund der guten Serie bei seinen Schützlingen zwar noch keine neue spielerische Leichtigkeit ausgemacht haben, „aber es ist klar, dass der Erfolg die Füße ein wenig leichter macht“. Und weil es zuletzt so gut lief, gelte es, genauso weiterzumachen und konzentriert in die restlichen drei Spiele vor der Winterpause zu gehen.

Personell sieht es beim PSV nicht ganz so rosig aus. Neben den längerfristigen Ausfällen sind Lasse Blöcker und Paulinus Igbokwe weiter von einer Grippe außer Gefecht gesetzt. Ein drohender Ausfall von Paul Sachse, der möglicherweise studienbedingt passen muss, würde die Personaldecke insbesondere auf der Sechserposition reichlich dünn werden lassen. Immerhin steht dort Burhan Gülbay (nach Rückenproblemen) wieder im Kader, doch ein Startelfeinsatz wäre wohl mit ein wenig Risiko verbunden. Ebenfalls zurück ist Marvin Baese, der beim 3:1 in Eutin kurzfristig mit einem grippalen Infekt ausfiel.


PSV Neumünster: Reinhold – Baese, Lorenzen, Christophersen, Pfützenreuter – Sachse (?/Gülbay), Kehl – Ahmadi, Falk, Maliszewski – Barck (Czekay). – Auf der Bank: Heuer oder Gabriel – Busch, Ulrich, Stegelmann, Schmidt. – Es fehlen: Blöcker, Igbokwe (beide grippaler Infekt), Fürst, Göttsch (beide im Lauftraining), Hamann (nicht im Trainingsbetrieb), Höckendorff (Rückenprobleme), Mercan (Rotsperre), Walter (Trainingsrückstand), Rohgalf (Knochenhautentzündung), Zmijak (Rippenprellung). – SR: Derlin (TSV Dahme). – Hinrunde: Die „Ordnungshüter“ gewannen mit 4:2 (Tore: Barck/2, Mercan, Czekay – Y. Kuhr, Peters). – Courier-Tipp: Der PSV stößt den Heim-Bock um – 2:0.

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