Wein, Tänze und Gesang

Die Besucher probierten von den vielfältigen Weinvariationen und genossen dabei das Sommerwetter.
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Die Besucher probierten von den vielfältigen Weinvariationen und genossen dabei das Sommerwetter.

Ausgelassene Stimmung beim zehnten Wein- und Sommerfest am Tornescher Heimathaus

shz.de von
03. Juli 2018, 16:05 Uhr

Eine tolle Partystimmung herrschte an den drei Tagen des Wein- und Sommerfests, das die Kulturgemeinschaft Tornesch vor dem Heimathaus ausgerichtet hat. An zwei gelungenen Tanzabenden wurde kräftig gefeiert, und die Nachmittage waren geprägt durch Angebote für alle Generationen.

Disco- und Tanzabende gibt es in der Stadt nicht oft. Doch alle zwei Jahre sorgt die „Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tornesch“ für ein großes Fest mitten in Esingen. Bei schönstem Sommerwetter strömten Scharen an Besuchern auf den Ostermannschen Hof. Mit der Disco „Let’s swing the Tanzbein“ unterhielt der Leiter des Organisationsteams Michael Krüger das Partyvolk. Höhepunkt war der Auftritt der Hamburger Band „StarCover“ aus Hamburg, die bekannte Partyhits der Top 40 live nachspielte. Gut gelaunte Besucher kamen miteinander ins Gespräch und viele tanzten ausgelassen unter wolkenlosem Himmel.

An den Ständen der drei angereisten Winzer gab es ein breites Angebot an Weinen. Winzer Stauffer aus Rheinhessen schenkte spritzige Weiß- und Perlweine aus, Borst aus Franken bot „Rotweine, die das Leben verschönern“ und Vogt von der Mosel hatte neben dem einen oder anderen lieblichen Wein auch „geistreiche“ Weinbrände dabei.

Die ehrenamtlichen Organisatoren hatten ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem für Jung und Alt etwas dabei war. Nachmittags wurden selbst gebackene, gespendete Kuchen gereicht. Für Unterhaltung sorgten Akkordeonspielerin Olga Albrecht und Violinistin Magdalene Melzer mit Volksweisen zum Mitsingen. Das Blasorchester des Musikzuges Uetersen hatte eigens für das Event Weinlieder einstudiert. Dazu wurde geschunkelt und mitgesungen.

„De Esner Danzmüüs“, die Kinder-Volkstanzgruppe der Kulturgemeinschaft, wurden bei ihrem Auftritt vom Tanzkreis Hamburg unterstützt. Die Jugendlichen führten Volkstänze aus dem baltischen Raum auf, und die Danzmüüs waren in farbenfrohen Kleidern und Kostümen unter anderem als Bienchen und Häschen zu sehen. Zu Pop- und Rapsongs wurden auch moderne Gestaltungstänze vorgeführt.

Die Freiwillige Feuerwehr Tornesch bot den Festbesuchern die Möglichkeit, in die Hubarbeitsbühne ihres Teleskopmastfahrzeugs zu steigen und aus 32 Metern Höhe die Aussicht über Esingen und das Festgelände zu genießen. Für die Kinder gab es Fahrten auf dem „fliegenden Teppich“, der hinter einem Traktor über das Feld schoss. Museumspädagoge Holger Junker lud in sein Steinzeitzelt, und dort wurden steinzeitliche Artefakte mit Lehm nachgeformt und auf urzeitliche Weise Feuer entfacht.

Viele freiwillige Helfer machten das Sommerfest möglich. Der Eintritt auf das Festgelände war frei, die Kulturgemeinschaft bestritt alle Kosten aus den Einnahmen der Stände mit Grillgut, Kuchen, Fassbier, Eis und Snacks. „Wir können jetzt schon sagen, dass wir in diesem Jahr genug Einnahmen hatten“, freute sich Harald Schulz, Vorsitzender der Kulturgemeinschaft. Die Tornescher haben es sichtlich genossen, einmal in der eigenen Nachbarschaft zu feiern.

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