Verzweifelte Suche: Keine Spur von 17-Jährigem

Von Marco Kuster aus Lübeck fehlt weiterhin jede Spur.
Von Marco Kuster aus Lübeck fehlt weiterhin jede Spur.

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28. November 2013, 00:33 Uhr

Bislang fehlt jedes Lebenszeichen: Marco Kuster (17, Foto) aus Lübeck wird immer noch vermisst. Auch die gestrige Suche blieb ohne Erfolg. Die Wasserschutzpolizei konzentrierte sich dabei auf den Bereich der Schlutuper Wik an der Trave. Auch die Rettungshundestaffel aus Bad Segeberg war wieder im Einsatz. Und freiwillige Helfer verteilten selbstangefertigte Suchplakate. Ein angeforderter Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel konnte aufgrund des Wetters nicht starten. Marco hatte am Sonnabendabend mit Freunden das einjährige Bestehen des Party-Bunkers auf dem Gelände der alten Munitionsfabrik gefeiert, nicht weit von der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Dort war er am Sonntagmorgen gegen drei Uhr zuletzt gesehen worden. Das Elternhaus des Jungen liegt im etwa zwei Kilometer entfernten Brinkweg. So ist davon auszugehen, dass Marco über den Palinger Weg gegangen ist.

Der Schüler trug eine graue Hollister-Jacke, Jeans und ein Basecap, wahrscheinlich hatte er einen schwarzen Rucksack bei sich. Bereits am Dienstag hatten eine Polizei-Hundertschaft, Feuerwehr und Taucher die Umgebung ergebnislos nach dem 17-Jährigen abgesucht.

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