USA und Nordkorea: Gipfel rückt näher

shz.de von
03. Juni 2018, 18:17 Uhr

Nach der neuerlichen Einwilligung von US-Präsident Donald Trump in ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nimmt der Gipfel nun konkrete Formen an. Keine zehn Tage vor der womöglich historischen Zusammenkunft reagierten wichtige Verbündete der USA mit Zuversicht und Skepsis. Südkorea zeigte sich am Sonnabend vorsichtig optimistisch. Japan warnte dagegen vor übereilten Zugeständnissen an die Nordkoreaner und riet zu Vorsicht.

Trump hatte nach einem Gespräch mit dem nordkoreanischen Unterhändler Kim Yong Chol erklärt, der Gipfel werde wie geplant am 12. Juni in Singapur stattfinden. Dabei soll es um die atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel gehen. Die USA hoffen, Nordkorea dazu bewegen zu können, sein Atomprogramm komplett, unumkehrbar und überprüfbar abzubauen – und das möglichst rasch. Im Gegenzug will Nordkorea aus der internationalen Isolation heraus, um über Außenhandel und Investitionen Wohlstand zu generieren. Dafür muss es die von den USA durchgesetzten Wirtschaftssanktionen abschütteln.

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