Synode fordert mehr Hilfe für Flüchtlinge

shz.de von
21. September 2013, 00:31 Uhr

Die Synode der Nordkirche in Travemünde hat ein gerechtes und humanitäres Bleiberecht für Flüchtlinge in Europa gefordert. Die europäische Abschottungspolitik müsse beendet werden, heißt es in einer mit überwältigender Mehrheit verabschiedeten Erklärung des Kirchenparlamentes. Darin wird auch die Evangelische Kirche in Deutschland aufgefordert, sich den Forderungen der Nordkirche anzuschließen. Aufgabe der Kirche sei es, Menschen in Not zu schützen. Bereits in der Morgenandacht hatte St. Pauli-Pastor Sieghard Wilm die Situation in seiner Gemeinde geschildert. Die hat Anfang Juni 80 Afrikaner aufgenommen. Er machte anderen Gemeinde Mut, Flüchtlingen zu helfen. „Der Apostel Paulus hat gesagt: ,Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.‘ Diese Worte sollten Richtschnur sein im Umgang mit armen und geflüchteten Menschen“, sagte Wilm.

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