Stippvisite und klare Worte

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Rekord bei Erwerbstätigen

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21. Juni 2019, 17:44 Uhr

Na bitte, die Borbyer Gilde ist eine feine Adresse, selbst für Bundesminister. Am Gildesonnabend schaute Bundesfamilienministerin Franziska Giffey bei „Lorne“ Marckwardt und Co. im Festzelt vorbei – die SPD hatte zuvor Kreisparteitag in der Stadthalle und die Landesvorsitzende Serpil Midyatli und der Eckernförder Bundestagsabgeordnete Sönke Rix – beide Gildemitglieder – hatten ihr empfohlen, anschließend die Borbyer Gilde zu besuchen. Tolle Geste. Und die Bundesministerin soll sich in Borby richtig wohlgefühlt haben und traf auch noch die Eltern einer von ihr gerade beförderten Mitarbeiterin, die zwar in Gaggenau wohnen, und dennoch Gildemitglied im hohen Norden sind. Zufälle gibt’s.

Die aufrüttelnden Worte des Gebrüder Behn beim Mittsommerempfang am Donnerstagabend in der Firmenzentrale dürften ihre Wirkung nicht verfehlt haben. Rund 100 Multiplikatoren hörten aufmerksam zu und werden das Gedankengut sicher weitertragen. Es waren Positionen, die zwar nicht in jedem Fall neu waren, aber überzeugend und authentisch vorgetragen wurden: Baulücken, Kino, Nooröffnung, Hotel auf dem Exer oder die elenden Bepöbelungen und angezettelten Aufgeregtheiten in den sogenannten „sozialen Medien“, die das gesellschaftliche Klima immer mehr vergiften. Man sollte sich Zeit für die Themen nehmen, die wichtig sind, das ist ein guter Denkansatz, den die die Gebrüder Behn den Mittsommergäste an diesem Abend mit auf den Weg gegeben haben. Lohnt sich, darüber zu diskutieren.

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