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Sechs Bürgermeister-Posten zu vergeben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Am Sonntag ist Bundestagswahl – in Schleswig- Holstein wird an diesem Tag in vielen Gemeinden auch ein neuer Bürgermeister gesucht – und einer abgewählt.

In Henstedt-Ulzburg im Kreis Segeberg soll die Amtszeit von Bürgermeister Torsten Thormählen zu Ende gehen. Ihm ist seit März 2012 die Führung seiner Amtsgeschäfte untersagt: Er ist in einen Rechtsstreit verwickelt, laut Staatsanwaltschaft wegen nicht vollumfänglich angezeigter Nebentätigkeit. Das laufende Verfahren – Thormählen hat Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt – und das damit verbundene Fehlen des Bürgermeisters droht die Verwaltung für lange Zeit zu lähmen. Sowohl die Gemeindevertretung als auch Thormählen selbst sprechen sich für seine Abwahl aus.

Fünf Bewerber ringen in der Kreisstadt Schleswig um die Macht im Rathaus. Mit Amtsinhaber Thorsten Dahl (unabhängig) konkurrieren unter anderen der Kandidat von SPD, SSW und Grünen, Arthur Christiansen, und Frank Neubauer von der CDU. Für das Bündnis für Bürger (BfB) tritt Ingo Harder an, als unabhängiger Bewerber stellt sich Ronny Haardt zur Wahl.

In Glücksburg bei Flensburg wird das Bürgermeisteramt auf jeden Fall neu besetzt, und zwar hauptamtlich. Vier Einzelbewerber treten am Sonntag in der Ostsee-Stadt an, um die ehrenamtliche Bürgermeisterin Dagmar Jonas abzulösen.

Gewählt wird auch in Elmshorn. Hier stehen sich Volker Hatje, Kandidat von SPD, CDU und FDP, und Katja Wolframm gegenüber, die von den Grünen vorgeschlagen wurde. In Großhansdorf im Kreis Stormarn ist Amtsinhaber Janhinnerk Voß der einzige Bewerber.

In Scharbeutz stellt sich Bürgermeister Volker Owerien, von CDU und FDP unterstützt, Herausforderer Jochen Ulrich Heumos, Kandidat von SPD und Wählergemeinschaft unabhängiger Bürger (WUB). Auch in Oldenburg in Holstein wird gewählt.

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