Schwierige Bauarbeiten

Auf der Jägerstraße in Heidgraben sind zahlreiche Risse entstanden. Arbeiter haben ein zirka zwei Meter tiefes Loch ausgehoben, um Infos über die Untergrundverhältnisse zu erhalten.  Fotos: dickersbach
Auf der Jägerstraße in Heidgraben sind zahlreiche Risse entstanden. Arbeiter haben ein zirka zwei Meter tiefes Loch ausgehoben, um Infos über die Untergrundverhältnisse zu erhalten. Fotos: dickersbach

Heidgraben: Die Fahrbahn in der Jägerstraße ist auf mehr als 50 Meter abgesackt und es sind Risse entstanden

23-48119641_23-99220571_1530785332.JPG von
06. Oktober 2018, 16:05 Uhr

„Das kann sehr teuer werden“, sagt Heidgrabens Bürgermeister Ernst-Heinrich Jürgensen (SPD). Gemeint ist die Sanierung der Jägerstraße. Dort ist die Fahrbahn auf einer Länge von mehr als 50 Metern abgesackt, zudem sind zahlreiche Risse entstanden. Derzeit läuft die Planung der Arbeiten, wann die Sanierung beginnt ist noch unklar, auch die Kosten stehen noch in den Sternen.

Vor rund drei Wochen wurde der Schaden offensichtlich. Laut Jürgensen sind die Risse aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr entstanden. Eine zusätzliche Belastung für die Jägerstraße sei die Tatsache, dass dort auch schwere Lastwagen entlangfahren, so der Bürgermeister. Das Amt hat schnell reagiert. Die Jägerstraße ist von beiden Seiten bis zur Absackung nun als Sackgasse ausgeschildert. Alle Anlieger können ihre Grundstücke jedoch erreichen. Derzeit können Fußgänger und Radfahrer den Bereich noch passieren, das ändert sich allerdings, sobald die Bauarbeiten beginnen.

Wann die Sanierung beginnt und wie lange sie dauern wird, steht noch nicht fest. „Wir können kein Zeitfenster nennen“, sagte Bürgermeister Jürgensen in der Sitzung der Gemeindevertretung. Derzeit laufen die Planungen für die Sanierungsarbeiten. Um Aufschluss über die Untergrundverhältnisse zu erhalten, wurde ein zirka zwei Meter tiefes Loch gegraben. Ergebnis: In zirka 75 Zentimetern Tiefe beginnt eine Torfschicht. Sie dürfte die Bauarbeiten erschweren. Und die Kosten womöglich in die Höhe treiben. Die Gemeinde wartet laut Jürgensen nun auf die Angebote von Straßenbaufirmen. In der aktuellen Situation sei es jedoch schwierig, überhaupt ein Unternehmen zu finden, betont der Bürgermeister. Schließlich boomt die Bauwirtschaft.

Während sich der Durchgangsverkehr in Richtung Uetersen einen anderen Weg suchen muss, können die Anlieger der Jägerstraße ihre Grundstücke weiterhin erreichen. Der Schaden befindet sich in einem Teil, an dem keine Häuser stehen. Doch die Baustelle hat Auswirkungen auf die nähere Umgebung. Die offizielle Umleitung für die Jägerstraße erfolgt über den Pracherdamm.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen