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Schleswig-Holstein und Hamburg kooperieren bei Frauenhäusern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 00:35 Uhr

Schleswig-Holstein und Hamburg haben eine engere Zusammenarbeit bei den Angeboten der Frauenhäuser beschlossen.

Sozialministerin Kristin Alheit und Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (beide SPD) einigten sich dabei auf eine Ausgleichsregelung bei der Finanzierung, teilten beide Behörden gestern mit. Da mehr Frauen aus Hamburg Frauenhäuser in Schleswig-Holstein nutzen als umgekehrt, beteiligt sich die Hansestadt jährlich an den Kosten im nördlichsten Bundesland. Für 2014 wurden 130 000 Euro vereinbart.

Eine gemeinsame Koordinierungsstelle in Hamburg soll Frauen helfen, einen passenden Frauenhausplatz zu finden. Dafür steuert Schleswig-Holstein im nächsten Jahr 30 000 Euro bei.

Alheit und Scheele werteten die Verabredung als gute Lösung im Interesse von Frauen in Not. Diese müssten sich darauf verlassen können, schnell und sicher Hilfe zu erhalten. Die Vereinbarung soll Anfang 2014 dem Hamburger Senat und dem Kabinett in Kiel vorgelegt werden. In Schleswig-Holstein gibt es derzeit 16 Frauenhäuser, in Hamburg fünf. Nach Angaben des Kieler Sozialministeriums ist die Vereinbarung mit Hamburg in Deutschland die erste länderübergreifende dieser Art.

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