Sabine und Matthias Mau

dsc_0516

shz.de von
07. November 2018, 16:07 Uhr

Vor etwas mehr als zehn Jahren haben Sabine und Matthias Mau ihr Herz an Tansania verloren, genauer an zwei Kindergärten, eine Berufsschule und die Kirchengemeinde, die sie trägt. Seitdem reisen die beiden regelmäßig nach Ostafrika, fördern und unterstützen Schüler, Lehrer und Kirchenverantwortliche. Sie tun das nicht als vermeintlich klügere Europäer. Sie tun das als Freunde, als Motivator, als Mutmacher. Sie hören zu, nehmen ernst, teilen Erfahrung, Wissen und ganz praktisch auch Material. Sie sind Teil der kleinen Welt in Ngaruma, sie sind Partner und Ansporn, und ohne sie hätte diese kleine Welt vermutlich schon aufgehört zu existieren. Weil es Sabine und
Matthias Mau gibt und weil sie daraus inzwischen ein Projekt gemacht haben, dessen Unterstützerkreise sich in die Kappelner Kirchengemeinde ausgebreitet haben, können Partnerschaft und Bildung in Ngaruma sogar wachsen. Die Ermutigung und der Einsatz aus Kappeln sorgen für Lehrer-Fortbildungen, für Werkzeuge, für Schuluniformen, für Mittagessen, für Krankenversicherungen. Kurz: für die Chance auf eine bessere Zukunft. Eine, an der Sabine und Matthias Mau von Beginn an immer gemeinsam mit den Menschen in Ngaruma bauen. Und die genau deshalb so realistisch ist.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen