Ringel: Verkleinerung des Schulwalds mit Behörden abgestimmt

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31. Juli 2020, 20:00 Uhr

Moorrege/Holm | Nach den kritischen Tönen von Holms SPD-Fraktionschef Dietmar Voswinkel und dem langjährigen ehemaligen Schulverbandschef und Moorreger Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) meldet sich in Sachen Neubau der Gemeinschaftsschule Moorrege (Gemsmo) nun Oliver Ringel zu Wort. Der Schulverbandschef betont in Richtung Voswinkel, der höhere Kosten als geplant befürchtet, dass der Schulverband mit Beschluss vom 9. März auf eine Kostendeckelung in Höhe von 21 Millionen Euro geeinigt habe. Dabei mit einkalkuliert seien bereits mögliche Kostensteigerungen in Höhe von 6,5 Prozent. „Alle anderen in der Öffentlichkeit kursierenden Zahlen entsprechen nicht der realen Beschlusslage“, betont Ringel, der in Holm für die CDU im Gemeinderat sitzt.

Eine Sanierung des Schulgebäudes hätte 17 Millionen Euro gekostet, dies sei unter anderem auf die aufwendige Schadstoff- und Flachdachsanierung sowie den Sanierungsstau aus der Vergangenheit zurückzuführen. Das Finanzierungskonzept für den Neubau nutze die gegenwärtige und andauernde Niedrigzinsphase mit Bauzinsen für öffentlich-rechtliche Bauträger nahe Null Prozent, heißt es in Ringels Erklärung.

Zum Thema Schulwald – Weinberg hatte sich für den Erhalt der grünen Lunge ausgesprochen – heißt es von Ringel: „Der an den Schulkörper angrenzende Wald muss in Teilen aus Gründen des Brandschutzes zurückgenommen werden.“ Die Entscheidung sei in engster Abstimmung mit Forst- und Naturschutzbehörden getroffen worden. Als Ausgleich wurden an anderer Stelle etwa zwei Hektar für die Neuwaldbildung erworben, welche aufgeforstet werden. Ringel: „Der Schulverband ist mit den getroffenen Beschlüssen der festen Auffassung, eine nachhaltige Investition in die Zukunft unserer Kinder, in eine zukunftsfähige, moderne Beschulung und in einen optimalen Start in das Berufsleben zu realisieren.“

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