Plattdüütsch im Heimathaus

Die Mitgestalter des 13. plattdeutschen Lesenachmittags haben humorvolle und besinnliche Texte ausgesucht.
Die Mitgestalter des 13. plattdeutschen Lesenachmittags haben humorvolle und besinnliche Texte ausgesucht.

Geschichten, Texte, Sketche und Lieder mit dem Plattdüütschen Krink in der Sprache der Vorfahren

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27. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Freunde der plattdeutschen Sprache dürfen sich wieder auf einen plattdeutschen Lesenachmittag mit dem Plattdüütschen Krink der Kulturgemeinschaft freuen. Die Krinkmitglieder um Leiterin Helga Bunk werden am Sonntag, 11. November, ab 15 Uhr in der Diele des Heimathauses, Riedweg 3, humorvolle und besinnliche Geschichten und Reime beliebter plattdeutscher Autoren sowie eigene Texte vortragen und zum Singen plattdeutscher Lieder einladen. Der Eintritt ist frei.

Bereits zum 13. Mal lädt der plattdeutsche Krink der Kulturgemeinschaft zu dem mit seiner Atmosphäre besonderen Nachmittag ein. Denn es wird plattdeutsch bei Kaffee und Kuchen geplaudert, gesungen und mit dem Vortragen von Texten und Geschichten die Sprache der Groß- und Urgroßeltern ins Bewusstsein gerückt. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken, für das die Krinkmitglieder Kuchen beisteuern und die Tische herbstlich dekorieren, wird gegen 15.30 Uhr das Programm beginnen. Es wird mit dem gemeinsamen Singen des Liedes „Moin, moin, leeve Lüüd“ eröffnet.

Neben Britta Marten, Christa Kobialka, Ann Weiland, Erika Schütt, Anneliese Martens, Rita Genz, Irene Woithe, Dirk Hilmer, Hannelore Körner und Helga Bunk aus dem Plattdüütschen Krinks werden die Studentin Nadine Appleinus und die Gymnasiastin Sonja Reimann das Vorlesen gestalten. Die beiden jungen Frauen haben viele Jahre im Kinderkrink und in dem ebenfalls nicht mehr bestehenden Jugendkrink mitgewirkt und standen auch oft bei den Vorlesenachmittagen am Mikrofon. Sie haben sich diesmal Texte der Autorin Ina Müller zum Vortragen ausgesucht und gemeinsam mit Hannelore Körner, ihrer ehemaligen Kinder- und Jugendkrinkleiterin, einen Sketch vorbereitet. Sie spielen „Vadder un Söhn an’n Fröhstücksdisch“ aus „Wi hebbt Döst“ von Hans-Hinrich Kahrs und Bodo Schirmer.

Zu den von den Krinkmitgliedern ausgewählten Geschichten gehören beispielsweise „Grönkohltiet“ von Joachim Riecken, „Sünde“ von Rolf Kinau oder Geschichten aus Reimer Bulls „De langsamen Minuten“. Aber auch mehrere Geschichten der Autorin Ina Müller und eigene Texte werden vorgetragen. So liest Erika Schütt ihre Geschichte „Mien Fründ“ und Hannelore Körner hat sich Gedanken zum Thema Heimat gemacht.

Mit ihrem Akkordeon wird Körner auch das gemeinsame Singen von fünf Liedern begleiten. Unter anderem wird „De Gedanken sünd frie“ angestimmt. Mit „Dat leed vun Herrn Pastor sien Koh“ und einem „Abendleed“ wird der plattdeutsche Nachmittag nach etwa zweieinhalb Stunden seinen Abschluss finden.

„Wir freuen uns auf viele Besucher, die wie wir Freude an der plattdeutschen Sprache haben und sie bewahren möchten“, lädt Krinkleiterin Bunk herzlich ein. 17 Mitglieder gehören aktuell dem plattdeutschen Krink der Kulturgemeinschaft an. Jeden dritten Montag um 18 Uhr kommen die Freunde der plattdeutschen Sprache im Heimathaus zum Lesen und Plaudern op Platt zusammen. Jederzeit sind weitere Interessierte willkommen.

„Wir freuen uns, wenn wir Verstärkung im Krink bekommen“, so Bunk. Nach den Sommerferien hatte sich Christa Kobialka der Gruppe angeschlossen. Nun gestaltet sie bereits den plattdeutschen Lesenachmittag mit.

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