Nia Carstensen siegt im Endspurt

13. Ladelunder Jedermann-Triathlon: Die 69 Männer stürzten sich in das Wasser Fotos: Pustal
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13. Ladelunder Jedermann-Triathlon: Die 69 Männer stürzten sich in das Wasser Fotos: Pustal

Über 150 Aktive beim 13. Ladelunder Triathlon / Däne Andreas Petz gewinnt bei den Männern

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16. Juni 2019, 17:18 Uhr

Ladelund | Nach dem Gewitterregen während der Vorbereitungen konnte das Organisationsteam der Triathlonsparte des TSV Ladelund um Paja Heider und Torsten Reimann aufatmen. Die Sonne kam durch und sorgte für ideale Bedingungen beim 13. Ladelunder Jedermann-Triathlon (300 m Schwimmen, 14 km Radfahren, 3 km Laufen) und dem 3. Kids swim&run. Am Ende war es fast eine Rekordbeteiligung mit mehr als 150 Aktiven.

Die Temperaturen stiegen in der Sonne schnell über 20 Grad, das Wasser war mit 19 Grad akzeptabel warm. Zuerst stürzten sich die 69 Männer in das Wasser des Naturbades. Fünf Minuten später starteten die 30 Frauen und 17 Staffeln ihr Rennen gegen die Uhr. Hier sorgte die Niebüllerin Nia Carstensen, die für Hannover 96 startet, mit einem überragenden Schlussspurt auf der Laufstrecke noch für eine Überraschung. Bis dahin lag Kristina Iversen als beste Schwimmerin (3:53) und als Schnellste auf der Radstrecke (23:17) weit vor ihrer Verfolgerin.

Aber auf den letzten Kilometern gab Nia Carstensen alles und siegte in 41:11 vor der Flensburgerin (41:23). Platz drei sicherte sich Paula Günther (43:38) im Schlussspurt knapp vor der schnellsten Läuferin Marit Lorenzen (43:40). „Damit habe ich wirklich nicht mehr gerechnet, denn Kristina hat auf dem Rad ein wahnsinniges Tempo“, freute sich Carstensen über ihren Last-Minute-Sieg. „Laufen ist nicht meine Stärke“, meinte Kristina Iversen ein wenig entschuldigend.

Bei den Männern kam der Rendsburger Leif Johannsen nach 3:41 Minuten aus dem Wasser, dicht gefolgt vom Flensburger Niels Asbjörn Schuldt und dem Husumer Vorjahressieger Jan Hendrik Nothbaar. Schuldt übernahm auf der Radstrecke zunächst die Führung, aber mit der schnellsten Rad-Zeit (20:12 Min.) holte der 47-jährige Däne Andreas Petz mächtig auf und zog mit einem blitzschnellen Wechsel noch vor dem Laufen an Schuldt vorbei. Petz lief in 9:57 Minuten einem sicheren Sieg entgegen und schaffte in 35:05 eine tolle Zeit. Johannsen (10:23) verlor zwar gegenüber Nothbaar (9:51), rettete aber im Endspurt den zweiten Platz in 35:56 ins Ziel. Jan Hendrik Nothbaar (35:58) freute sich trotzdem über Platz drei. „Ich bin sehr zufrieden, denn wegen Achillessehnenproblemen laufe ich erst seit fünf Wochen wieder richtig. Das Schwimmen war in Ordnung, das Radfahren nicht so gut und das Laufen war gut“, so der momentan für die TriMichels Hamburg startende Nordfriese.

Schnellster auf der Laufstrecke war einmal mehr Björn „Festus“ Nahnsen (SV Enge-Sande) in 9:40, aber das reichte diesmal nicht, um Niels Asbjörn Schuldt auf Platz vier noch zu überholen. „Festus hat heute eine Packung von mir bekommen“, flachste Schuldt im Ziel.

Mit 17 Staffeln waren es so viele wie noch nie beim Ladelunder Triathlon. Im Ziel lag der SV Enge-Sande mit Björn Petersen (37:09) vor den TriVelos aus Flensburg mit Fraula Werlein (37:20) und den Fri Ööwingsfloose mit Kitty Janneck (44:40).

„Am Ende war die Veranstaltung wieder rund wie imme. Mein Dank gilt wieder einmal meinem tollen Team, den vielen Helfern, der Feuerwehr, der DLRG, dem DRK, dem Förderverein Ausdauersport NF und den Sponsoren, die alle zusammen erst diese tolle Veranstaltung ermöglichen“, sagte eine zufriedene Paja Heider bei der Siegerehrung. Hier gab es neben Medaillen für die Sieger auch wieder die begehrten Kartoffeln vom Hof Friedrichsen in Boverstedt.

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