Neues Format für Boogie-Konzerte

Joachim Schumacher begründet am 22. Februar die Boogie-Nacht Uetersen.
Joachim Schumacher begründet am 22. Februar die Boogie-Nacht Uetersen.

Alexander Meisen und Christian Christl heben die Boogie-Nacht Uetersen aus der Taufe / In diesem Jahr wird es drei Konzerte geben

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05. Januar 2019, 16:05 Uhr

„In Deutschland gibt es mehr als 40 Boogie-Woogie-Pianisten, die durch Konzerte ihren Lebensunterhalt verdienen. Alle spielen auf einem unglaublich hohen virtuosen Niveau und verdienen es, auch in Uetersen präsentiert zu werden.“ Das sagt Alexander Meisen, Boogie-Woogie-Pianist aus Leidenschaft, in der Rosenstadt zu Hause und Begründer der Boogie-Woogie-Konzerte in Uetersen. Konzerte dieser Art mit Tastenkünstlern aus dem oberen Regal soll es auch in Zukunft geben. Meisen und mit ihm der ebenfalls in Uetersen bestens bekannte Boogie-Woogie-Künstler Christian Christl haben sich dafür ein neues Format überlegt: die Boogie-Nacht Uetersen.

Boogie-Woogie ist in der Zeit zwischen 1900 und 1940 entstanden. Aus dem damals populären Ragtime, der als fest notierte Musik der klassischen Musik ähnelt, und dem ländlichen, einfachen Blues, der ohne Noten improvisiert wurde, entwickelte sich ein Stil, den man Barrelhouse-Piano nannte.

Einer der besten Interpreten des klassischen Boogie-Pianos ist Joachim Schumacher. Der in Bremen Lebende wird die Boogie-Nacht in Uetersen am Freitag, 22. Februar, begründen. Konzertbeginn in der Museumsscheune von Langes Tannen an der Heidgrabener Straße ist um 19.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Tickets gibt es bei Blumen-Sudeck, in der Theaterkasse Moorrege und bei Meisen, der dafür per E-Mail erreichbar ist (meisen.alex@web.de). Sie kosten 18 Euro. An der Abendkasse werden die Karten 25 Euro kosten.

Der Künstler des Abends kam über das klassische Klavier, durch eine Radiosendung mit Axel Zwingenberger und einen Live-Auftritt desselben zum Boogie Woogie. Sein Stil basiert hauptsächlich auf den klassischen Swing-Boogies von Albert Ammons, Pete Johnson und Meade Lux Lewis. Als weiteren Einfluss benennt er den 1999 verstorbenen Bluespianisten und Sänger Charles Brown. Auch die Spielweise der Pianisten Red Garland, Ray Bryant und Bud Powell fasziniert ihn.

„Let’s Boogie!“ lautet das Motto, mit dem Jo Schumacher für gute Laune sorgt und fröhliche Gesichter sowie wippende Füße garantiert.


>Das zweite Konzert des neuen Mottos findet am 14. Juni statt. Zu Gast an den Tasten ist dann Günther Brackmann. Der Hamburger ist ein Grenzgänger am Blues- & Boogie-Piano mit einem weiten Spektrum an Stilen. Ein drittes Boogie-Nacht-Uetersen-Konzert ist für Dezember geplant. Weitere Informationen zu diesen beiden Konzerten folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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