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17. Oktober 2017 | 04:03 Uhr

Neuer Anlauf gegen Stundenausfall

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2013 | 00:33 Uhr

Nach jahrelangen massiven Klagen über Unterrichtsausfall kündigt Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) nun einen ersten Schritt dagegen an: Bis Ende November finde an einzelnen Schulen der Probebetrieb für ein besseres Instrument zur Erfassung des Stundenausfalls an.

„Wir müssen mehr über den Unterrichtsausfall wissen, um die Vertretungskonzepte noch besser zu machen“, betont Wende. Zwischen Schulen und Ministerium ist Konsens, dass sich das bestehende System zur Registrierung von Unterrichtsausfall namens „Odis“ als untauglich erwiesen hat. Es werde jetzt weiterentwickelt. Ab dem zweiten Halbjahr des laufenden Schuljahres solle der Testbetrieb flächendeckend laufen. Die Schulen erhalten eine Eingabemaske, in der sie festhalten, warum Stunden nicht planmäßig erteilt wurden und in welchem Umfang sie vertreten wurden. So könne man endlich auch sehen, ob Lehrkräfte zum Beispiel wegen Krankheit, einer Klassenfahrt oder durch Prüfungen nicht für den geplanten Unterricht zur Verfügung standen. Zudem könne jetzt auch erfasst werden, wie viele Vertretungsstunden nicht mit dem entsprechenden Fachinhalt stattgefunden haben.

Allein in dem von Eltern gegründeten Protest-Portal www.fehlstunden-sh.de wurden seit März 13 198 ausgefallene Stunden eingetragen.

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