Markige Worte im Ratssaal

porträt kühl 1

Rekord bei Erwerbstätigen

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29. Juni 2018, 17:24 Uhr

Mit selbstkritischen Tönen der Bürgervorsteherin Karin Himstedt (CDU) über die oftmals kontraproduktiven Auseinandersetzungen in der vorherigen Ratsversammlung, einer starken Rede des „Alterspräsidenten“ Reiner Bunte (73, SPD) und geheimen Wahlen ist die neue, historisch große Ratsversammlung am Donnerstag in ihre fünfjährige Amtszeit gestartet. Bunte nahm die 41 neuen Ratsmitglieder gleich in die Pflicht, forderte einen fairen und offenen Wettstreit der besten Ideen und schwor jeden ein, immer im Interesse der Stadt Eckernförde zu handeln. Jedes Ratsmitglied sei den Wählern und dem Gemeinwohl verpflichtet. Man dürfe sich nicht mit der „beschämend“ niedrigen Wahlbeteiligung von 45,9 Prozent abfinden („Der Wähler hat immer Recht“) und müsse die Bürger „durch unsere Arbeit überzeugen“. Gut gesetzte Worte, die viel Beifall fanden.

Dem wollte der scheidende Ratsherr der Linken, Rainer Beuthel, nicht nachstehen. In seinen Abschiedsworten nahm er all jene aufs Korn, die allzu schnell die Ratspolitik verdammen, ohne sich selbst seriös zu informieren und stattdessen lieber Rattenfängern im Internet nachlaufen, Verschwörungstheorien entwerfen und mit Gerüchten und Unterstellungen hantieren.

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