Linkspartei gegen HVV-Preispolitik

1: Klaus-Dieter Brügmann (1951) Datenbankentwickler i. R.
1: Klaus-Dieter Brügmann (1951) Datenbankentwickler i. R.

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03. September 2018, 13:09 Uhr

Die Linkspartei des Kreises Pinneberg hat die Preispolitik des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) heftig kritisiert. Wie berichtet, will der HVV zum 1. Januar 2019 seine Preise erneut erhöhen, diesmal um 2,1 Prozent. Betroffen sind davon auch die Menschen im Kreis Pinneberg. „Mal wieder wird auf steigende Kosten verwiesen, aber nicht auf die deutlich gestiegenen Einnahmen“, schimpft Klaus-Dieter Brügmann (Foto), Vorsitzender der Linken-Fraktion im Kreistag. Damit werde der HVV nicht einen Deut attraktiver für Pendler. „Eine Verkehrswende ist so nicht zu machen“, kritisiert er. „Angesichts steigender Altersarmut sei die Verteuerung der Seniorentickets „hochgradig unsozial“.

Völlig indiskutabel ist für die Linken zudem die überproportionale Preiserhöhung der Fahrpreise für Kinder von bis zu 8,7 Prozent. Brügmann: „Wir fordern den Kreis auf, seinen Einfluss auf die Landesregierung zu nutzen und zu verlangen, einer Verteuerung nicht zuzustimmen.“

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