Wettbewerb für Auf-Sand-Bauer : Krokodile im Strandsand

Hatten sich ihr Eis verdient: Lotte und Robert Kalkhoff, Bjarne Bronner und Matz Döring vor ihrem Krokodil Tick Tack. Fotos: Lange
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Hatten sich ihr Eis verdient: Lotte und Robert Kalkhoff, Bjarne Bronner und Matz Döring vor ihrem Krokodil Tick Tack. Fotos: Lange

17 Beiträge musste die Jury beim 7. Sandburgen-Wettbewerb bewerten. Keine leichte Aufgabe für Heiko Drescher und Co.

shz.de von
31. Juli 2018, 06:00 Uhr

Strande | Die Sonne brennt, kein Wind weht, kein Wölkchen am Himmel – die idealen Bedingungen für waschechte Sandburgen-Bauer. Kein Wunder also, dass der 7. Strander Sandburgen-Wettbewerb so viele kleine Strandarchitekten zu Höchstleistungen motivierte. Heiko Drescher, Leiter der Strander Tourist-Information, zog eine durchweg positive Bilanz: „Es war toll, dass bei 34 Grad noch so viele Kinder mitgemacht haben.“ 17 Teilnehmer leisteten unter der unerbittlichen schleswig-holsteinischen Sonne ihren kreativen Beitrag aus Sand, Wasser und viel Schweiß.

Die Steinbrücke überzeugte: Maylas und Corbins Vier-Türme-Burg.
Die Steinbrücke überzeugte: Maylas und Corbins Vier-Türme-Burg.
 

Die Fantasie der Strandfiguren-Bauer war schier grenzenlos: Neben der klassischen Sandburg lagen in diesem Jahr tierische Motive hoch im Kurs. Krake Tinti, Hai Manfred, Pferd Uppsi oder Krokodil Tick Tack begeisterten die vierköpfige Jury um Heiko Drescher und Gemeindevertreter Jörn Clahsen ebenso wie Buckelwal Funghi und das Sattelrobbenchamäleon. Aber auch Strandes französische Partnerstadt Rayol-Canadel fand ihren Platz am Strand.

Allen jungen Wettbewerbsteilnehmern gemein war jedoch der Aufwand, der nötig war, um die Sand-Werke trotz Hitze und Trockenheit vor dem Einstürzen zu bewahren. Magnus (6) und Niels (8) Stange aus Strande waren besonders gut auf die subtropischen Bedingungen in Strande vorbereitet. Dank Spritzflasche und Sonnenschirm konnten die Brüder ihren Kugelfisch aus Sand besonders effektiv vor dem Austrocknen bewahren. Jared Wagner hingegen musste für seinen Sandhai ordentlich schwitzen. Der Bau selbst dauerte drei Stunden, „und seitdem begieße ich ihn regelmäßig“, erzählt der Achtjährige. Und auch Ida Peitz hat für ihre Sonnenblume – eine Kreation aus Sand und Seegras – keine Mühen gescheut. „Ich gieße sie jetzt immer, damit sie wachsen kann“, sagt die Dreijährige, während sie ihre pinke Gießkanne am Wassersaum befüllt, um anschließend wieder Richtung Strand zu laufen.

Mit viel Liebe zum Detail: Lily Krebs und ihr Pferd Uppsi.
Mit viel Liebe zum Detail: Lily Krebs und ihr Pferd Uppsi.
 

Die Jury bewertete nach verschiedenen Kriterien – darunter die Idee, die saubere Verarbeitung und das Motto der Sandburg. So kürten die Juroren Heiko Drescher, Jörn Clahsen, Kerstin von Schmidt-Phiseldeck (Kieler Nachrichten) und Franziska Scharf (Eckernförder Zeitung) die besten drei Arbeiten: das Krokodil Tick Tack von Lotte und Robert Kalkhoff, Bjarne Bronner und Matz Döring, außerdem Pferd Uppsi von Lily Krebs sowie die Vier-Türme-Burg von Mayla und Corbin Stücker. Sie erhielten als Prämien ein Tippkickspiel und Essensgutscheine. Alle übrigen Teilnehmer freuten sich über einen limitierten Strande-Beutel mit Süßigkeiten, Buntstiften und Mal-Blöcken. „Die Entscheidung war nicht leicht“, so Heiko Drescher nach der Preisverleihung. „Die Beiträge waren alle ganz toll.“ Der Tourismus-Chef freut sich aber jetzt schon auf das nächste Jahr.

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