Kaltfront wirbelt Kieler Woche-Regatten durcheinander

Wende-Manöver: Victoria Jurzok und Anika Lorenz kämpfen sich nach vorn.
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Wende-Manöver: Victoria Jurzok und Anika Lorenz kämpfen sich nach vorn.

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21. Juni 2018, 12:57 Uhr

Ein Kaltfront-Trog mit Gewittergefahr, Starkregen und stürmischen Winden wirbelte das Programm der Kieler Woche mächtig durcheinander und brachten Meteorologe Meeno Schrader ins Schwitzen. Bis zum Durchzug der ersten Front waren nur wenige Klassen für ein Rennen auf der Bahn, wurden aber wieder an Land geholt. Erst am späten Nachmittag hatte Schrader Aussichten auf mögliche Starts vorhergesagt. „Für Freitag sieht es mit Wind um vier Beaufort recht gut aus, aber der Wind nimmt zu,“ kündigte Schrader an. Zu den Glücklichen, die zu Beginn zwei Rennen absolvierten, gehörte 49erFX-Crew Victoria Jurzok und Anika Lorenz. „Mit eins und zwei lief es richtig gut“, meinte die Vorschoterin. Zum Auftakt hatte es noch gehakt. „Da hatten wir viele Probleme mit der Einstellung“, begründete die Steuerfrau. Das Berliner Duo hatte einen neuen Mast ausprobiert, der aber die Prüfung zum „Lieblingsmast“ nicht bestanden hatte. Bestes deutsches Team sind Tina Lutz (Holzhausen) und Susann Beucke (Strande), die sich mit einem Tagessieg und einem achten Rang auf den zweiten Platz katapultierten.

Für die seegehenden Yachten geht es heute um 17 Uhr beim Rennen um das Silbernen Band auf die Langstrecke durch die Nacht. Der Kurs führt über 120 Seemeilen in den Svendborg Sund, an Langeland entlang und zurück. Je nach Windrichtung rechts oder links herum. Den Senatspreis über die 32 Seemeilen lange Mittelstrecke gewann die „JYNX“ (T-24) von Patrick Heinrichs (Stadland/Weser).


Alle Ergebnisse: Kieler Woche.de/manage2sail.com

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