Kählert 100 Tage im Amt

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CDU lobt Zusammenarbeit und das aufmerksame Zuhören der Bürgermeisterin

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19. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Die Tornescher Christdemokraten werfen einen Blick auf 100 Tage Amtsführung durch Bürgermeisterin Sabine Kählert (parteilos, Foto). Die 57-Jährige hatte am 27. Mai in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Bernhard Janz um das Bürgermeisteramt in Tornesch 58,8 Prozent der Stimmen erhalten und damit die Nachfolge von Roland Krügel (CDU) angetreten. Krügel war nach 32 als Jahren Verwaltungschef in Tornesch in den Ruhestand gegangen. Kählert trat ihr Amt am 1. Juli an. Sie brachte neben fachlichen und sozialen Kompetenzen Verwaltungserfahrung und Kenntnisse zu Entwicklungen und Planungen in Tornesch mit, war sie doch bereits seit 37 Jahren in der Tornescher Verwaltung tätig und davon 20 Jahre als Leiterin des Amtes für soziale Dienste.

„Aus unserer Sicht ist es Sabine Kählert als Tornescher Bürgermeisterin in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit sehr gut gelungen, zuzuhören, sich zu fokussieren und zu orientieren. Sie ist im Austausch mit uns sehr aufmerksam und fragt nach unseren Sichtweisen und Gedanken“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon (Foto rechts). Auch im Austausch mit anderen Vereinen und Verbänden sowie den Tornescher Unternehmen höre die Bürgermeisterin genau hin, stellt Radon fest. Er räumt ein, dass der Bürgermeisterwahlkampf zwischen der CDU, dem CDU-Kandidaten und Kählert nicht ganz ohne Spannungen verlaufen sei. Doch noch am Wahlabend seien die Spannungen beendet und von der CDU gratuliert und versprochen worden, miteinander für Tornesch arbeiten zu wollen, bringt Radon in Erinnerung.

„Und das funktioniert aktuell unserer Ansicht nach recht gut“, schätzt der CDU-Fraktionsvorsitzende ein und bewertet die Zusammenarbeit als konstruktiv und weitestgehend harmonisch. „Frau Kählert hat sich aus Sicht der CDU schnell in ihre Aufgabe als Bürgermeisterin eingefunden und geht die Dinge pragmatisch an. Der Umbau des Rathauses ist motivierend für die Mitarbeiter und schafft für Besucher künftig angenehmere Bedingungen“, betont Radon. Aufgetretene Kritikpunkte in der Zusammenarbeit ordnen die Christdemokraten als „natürliche Entwicklung und Lernphase für alle Seiten“ ein.

Die Christdemokraten sehen der Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Kählert in den kommenden fünfeinhalb Jahren bei der Umsetzung der bereits angeschobenen Projekte und dem Stecken neuer Ziele für die weitere Entwicklung von Tornesch positiv entgegen.

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