Jetzt schleppt das Ordnungsamt ab

Jetzt wird auch in Uetersen abgeschleppt:  Betroffen sind rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge auf eindeutig gekennzeichneten Behindertenparkplätzen im Stadtbereich.   Symbolfoto: dpa/Julian Stratenschulte
Jetzt wird auch in Uetersen abgeschleppt: Betroffen sind rechtswidrig abgestellte Fahrzeuge auf eindeutig gekennzeichneten Behindertenparkplätzen im Stadtbereich. Symbolfoto: dpa/Julian Stratenschulte

Parkplätze für Behinderte: Wer dort rechtswidrig parkt, muss tief in die Tasche greifen

plath_klaus_75R_7419.jpg von
17. November 2018, 16:05 Uhr

Jetzt wird in der City abgeschleppt: Ulrich Potthast und Victor Delva haben bislang auf die Einsicht der Autofahrer gesetzt, nun haben der ehemalige Polizeibeamte und Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamts Uetersen sowie der Ordnungsamtleiter die Nase voll von der Ignoranz mancher Verkehrsteilnehmer, die mit ihren Fahrzeugen immer wieder Behindertenparkplätze blockieren, obwohl nachweislich keine Einschränkung beim Fahrzeugführer vorliegt. Diese Ordnungswidrigkeit kostet in Zukunft nicht nur 35 Euro (eingezogen durch die Landespolizei), sondern auch den vorläufigen Verlust des Wagens. Denn: Ab jetzt wird rigoros abgeschleppt. Insbesondere im innerstädtischen Bereich Und dabei können zwischen 140 bis 200 Euro anfallen.

Wird durch Außendienstmitarbeiter Potthast ein Verstoß festgestellt, wird der Abschlepper sofort telefonisch verständigt. Bereits dann sind zusätzliche 60 Euro fällig. Hat der Abschlepper das betreffende Fahrzeug am Haken, erhöht sich der vom Verursacher zu bezahlende Geldbetrag noch einmal. Die Abschleppkosten, die von der Stadt zwischenfinanziert werden müssen, werden durch das Ordnungsamt eingezogen. Potthast und Amtsleiter Delva appellieren nun an die Verkehrsteilnehmer, auch aus eigenem Interesse, die Behindertenparkplätze zu meiden, sofern sie nicht berechtigt sind, ihr Fahrzeug dort abzustellen.

Ein weiteres Thema, das zunehmend für Unverständnis sorgt und jetzt stärker als bislang geahndet werden soll, ist das Radfahren in der Fußgängerzone. Es wird von Bürgerseite immer wieder beklagt, kürzlich auch in einem Leserbrief.


Fahrradkontrollen in der Fußgängerzone

Fair geht dennoch vor, so Potthast und Delva. Daher kündigen sie die nächsten Kontrollen an. Polizei und Ordnungsbehörde werden zunächst am 23. November um die Mittagszeit herum in der Fußgängerzone präsent sein und Verstöße gegen das Verbot gebührenpflichtig ahnden. Eine weitere Kontrolle wird es am 30. November geben − ebenfalls mittags. In der Fußgängerzone gilt täglich zwischen 9 bis 19 Uhr: Das Radfahren ist verboten. Wer dagegen verstößt begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kostet 25 Euro.
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