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Iran warnt vor Katastrophe im Nahen Osten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2013 | 00:33 Uhr

In Washington, London und Paris laufen die Vorbereitungen für einen Militärschlag gegen das syrische Assad-Regime auf Hochtouren. Es wird erwartet, dass US-Präsident Barack Obama binnen einer Woche Bombardements anordnen wird. Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei, warnte, ein Angriff auf Syrien würde im gesamten Nahen Osten „zu einer Katastrophe ohne absehbares Ende führen“. Teheran ist ein enger Verbündeter der Regierung in Damaskus. Israel stellt sich auf einen möglichen syrischen Vergeltungsschlag ein. Das Sicherheitskabinett ordnete eine Teil-Mobilmachung der Reservisten an. Während beide großen Kirchen in Deutschland eine Militärintervention ablehnen, ringt die Bundesregierung noch um eine klare Haltung. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ließ weiter offen, wie die „Konsequenzen“ aussehen, falls sich die Giftgas-Vorwürfe gegen Assad bestätigen. SPD-Chef Sigmar Gabriel forderte, die Bundesregierung müsse sich auf diplomatischer Ebene stärker in dem Konflikt engagieren. Seite 7/Kommentar Seite 2

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