HSG Jörl-Viöl siegt souverän

schroeder-ulrich-20170914-75R_5669.jpg von
10. März 2019, 14:50 Uhr

Die Final-Niederlage beim Final Four gegen die HG OKT gut verkraftet und den vierten Drittliga-Sieg in Folge gefeiert – so die Kurz-Zusammenfassung des 35:27 (17:10) der HSG Jörl-Viöl gegen Aufsteiger SC Alstertal-Langenhorn. „Wir haben die Mannschaft gut eingestellt“, freute sich HSG-Co-Trainer Torsten Johannsen, der den letztmalig gesperrten Coach Thomas Blasczyk gemeinsam mit Mike Breuel auf der Bank vertrat, über den souveränen Auftritt der „Firebirds“.

Die lagen von Beginn an vorn und setzten sich nach dem 4:3 in der 7. Minute sehr schnell ab. Mitte des ersten Durchgangs hatten die Gastgeberinnen ein 10:4 vorgelegt. Danach zeigte sich erstmals, warum die Gäste aus Hamburg im Tabellen-Mittelfeld stehen. Trainer Olaf Schimpf stellte die Deckung um, die HSG Jörl-Viöl brauchte einige Minuten, um sich darauf einzustellen. Eine Reihe überhasteter Aktionen sorgte dafür, dass der Vorsprung auf 12:9 schmolz.

Die starke Torhüterin Rebecca Voigt hielt ihrem Team den Rücken frei, die HSG zog das Tempo an und mit viel Dynamik bis auf 17:10 davon. Vor allem die Rückraum-Achse Raphaela Steffek und Elisa Schütz war erfolgreich, die beiden erzielten zwölf der 17 Treffer erzielt. Auch nach dem Wechsel agierten die Gastgeberinnen souverän und behaupteten immer ihre klare Führung.

Die Gäste beeindruckten aber auch, denn sie spielten selbst Tempohandball und waren immer um den Torerfolg bemüht. Doch auf alle taktischen Finessen des SC Alstertal-Langenhorn wussten Johannsen und Breuel mit eigenen Umstellungen immer eine Antwort. Auch ohne eigenen Treffer führte Lara Fischer auf der Rückraummitte ruhig und klug Regie und verteilte die Bälle. Als die Gäste versuchten, das mit insgesamt 22 Toren überragende Duo Steffek/Schütz lahmzulegen, erzielte Lena Schulz vier ihrer fünf Tore.

„Es ist schön, nach dem Spiel gelobt zu werden. Aber wir haben uns in einigen Phasen zu viele Ballverluste geleistet. Und dabei wussten wir natürlich um die Stärke von Jörl-Viöl im Gegenstoß“, so GästeTrainer Olaf Schimpf nach dem Abpfiff mit gemischten Gefühlen. „Wie die Mannschaft, bei der einige nicht richtig fit waren, diese Aufgabe mit der entsprechenden Physis und nötigen Körpersprache gelöst haben, war sehr gut“, lobte Torsten Johannsen Einstellung und Konzentration seiner Mannschaft.

HSG Jörl-Viöl: Lerche, Schlüter Voigt – Fischer, Jessen (1), Hansen, Schulz (5), Steffek (9), Schütz (13/6), Lena Behrendsen (2), Pahl (3), Köster (1), Maier (1).

SC Alstertal-Langenhorn: Koch, Nigbur – Knop (6), Johanna Miegel (1), Berg, Franziska Miegel (1), Fritsche, Gottschalk (2), Welchert (4), Cramer (1), Tietjen (3), Dahms (4), Neu (3/2), Mitschker (1), Maya Grau (1), Langmann.

Schiedsrichterinnen: Behnke/Seemann (Schleswig/Hamburg).

Zuschauer: 170.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen