Badminton : Hoher Besuch für Blau-Weiß Wittorf

xxxxxxxxxxx: Lucas Bednorsch (links) und Gregory Mairs haben am Wochenende richtige Hochkaräter vor der Brust.
xxxxxxxxxxx: Lucas Bednorsch (links) und Gregory Mairs haben am Wochenende richtige Hochkaräter vor der Brust.

In der 1. Badminton-Bundesliga empfängt Blau-Weiß Wittorf Rekordmeister Bischmisheim und Spitzenreiter Mülheim.

shz.de von
08. November 2018, 16:30 Uhr

An der Mozartstraße hängen die Geigen hoch, dennoch will der auf Rang neun platzierte Aufsteiger (5 Punkte/17:25 Spiele) Blau-Weiß Wittorf in seinen beiden Heimspielen in der Badminton-Bundesliga eine gute Note abgeben. Morgen kommt mit dem Tabellenfünften der Rekordmeister 1. BV Mülheim (8/21:21) in die Immanuel-Kant-Schule. Am Sonntag zeigt Spitzenreiter und Titelverteidiger 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim (14/33:9) die hohe Kunst des Rückschlagspiels beim Klassenneuling. Spielbeginn ist jeweils um 14 Uhr.

Beide Gegner der Wittorfer sind heiße Kandidaten für das Final Four. „Mehr können wir nicht bieten“, sagte Wittorfs Team-Manager Ralf Treptau voller Vorfreude. Die Kontrahenten entsprechen im Quervergleich den nationalen Fußball-Branchenführern Bayern München und Borussia Dortmund. Mülheim gewann seit 1956 insgesamt 13 deutsche Mannschaftstitel, Bischmisheim liegt mit acht Titeln auf Platz zwei im Ranking. „Beide Teams bieten Topsport mit vielen Nationalspielern“, betont Treptau. Dennoch will er sein Team, das noch auf den ersten Erstliga-Sieg wartet, nicht kleiner machen, als es ist: „Wenn uns einer von beiden etwas anbietet, dann wollen wir zur Stelle sein.“

Zu den Stars bei Bischmisheim zählen mit dem Niederländer Ruben Jille (Platt 40 in der Doppel-Weltrangliste), Marvin Seidel (30), Isabell Herttrich (29) sowie dem Deutschen Meister 2017, Fabian Roth, vier echte Hochkaräter. Mülheim hat mit dem Engländer Tom Wolfenden, dem Schotten Adam Hall und dem Russen Konstantin Abramov seine Schwergewichte in der Doppel-Weltrangliste auf den Rängen 49 bis 53 platziert. Johanna Goliszewski/Lara Käpplein stehen gar auf Rang 37. „Gerade in den Doppeln, in denen wir bisher gepunktet haben, sind beide extrem stark besetzt“, glaubt Treptau nur an eine Außenseiterchance. Wittorf selbst muss auf Sebastian Schöttler (Muskelverletzung) verzichten, hat dafür Vitaly Durkin und Rafal Hawel wieder dabei. Die Dänin Anne Hald Jensen wird trotz Verletzung erstmals als Zuschauerin in Neumünster erwartet.



Es fehlen: Anne Hald Jensen (Fußverletzung), Sebastian Schöttler (Muskelverletzung), Karl Kert, Pawel Pietryja (beide nicht nominiert). – Courier-Tipp: Blau-Weiß Wittorf verliert beide Begegnungen mit 1:6. – Außerdem spielen: Sonnabend, 15 Uhr: TSV Trittau – 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, Union Lüdinghausen – TSV 1906 Freystadt, SV Fun-Ball Dortelweil – 1. BC Wipperfeld; 18 Uhr: 1. BC Beuel – TV Refrath; Sonntag, 14 Uhr: Union Lüdinghausen – SV Fun-Ball Dortelweil; 15 Uhr: TSV Trittau – 1.BV Mülheim, TV Refrath – TSV 1906 Freystadt; 15.30 Uhr: 1. BC Beuel – 1. BC Wipperfeld.

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