Heftige Unwetter: Feuerwehr im Dauereinsatz

Im Kreis Stormarn gab es am Nachmittag 350 Einsätze.
Im Kreis Stormarn gab es am Nachmittag 350 Einsätze.

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10. Mai 2018, 21:23 Uhr

Nach teils sintflutartigen Regenfällen sind die Feuerwehren in Hamburg und Schleswig-Holstein gestern zu Hunderten Unwettereinsätzen ausgerückt. Es kam zu massiven Überflutungen, Straßen standen teilweise bis zu einem Meter unter Wasser, wie die Feuerwehr berichtete. In der Hansestadt war vor allem der Osten betroffen. Bis zum Abend wurden mehr als 900 Unwettereinsätze gemeldet. Neben der Berufsfeuerwehr halfen 65 Freiwillige Feuerwehren, das THW und die DLRG – insgesamt 900 Einsatzkräfte. Verletzt wurde niemand.

Auch Oststeinbek (Kreis Stormarn) östlich von Hamburg hatte das Unwetter unter Wasser gesetzt. Es sei das größte Hochwasser seit Jahrzehnten, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Christian Höft, am Abend. Derzeit gebe es 150 Feuerwehreinsätze gleichzeitig, auch der Katastrophenschutz sei beteiligt, hieß es am Abend. Keller ganzer Straßenzüge seien in dem Ort im Kreis Stormarn überflutet, ein Bahndamm drohe abzurutschen, Trafohäuser stünden unter Wasser. Es gebe Stromausfall. Flüsse würden über die Ufer treten und ein Haus stehe komplett unter Wasser.

Ein schweres Gewitter löste auch in Quickborn (Kreis Pinneberg) Dutzende Feuerwehreinsätze aus. Ab dem Nachmittag seien rund 130 Einsatzkräfte mehrerer Freiwilliger Feuerwehren aus dem Kreis Pinneberg und des Technischen Hilfswerks Barmstedt im Stadtgebiet ausgerückt, teilte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mit. Rund 70 Einsätze waren es bis zum frühen Abend.

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