HC Treia/Jübek beim „ungeliebten Gegner“

Oft skeptisch: Trainer Bleicher.
Oft skeptisch: Trainer Bleicher.

shz.de von
21. August 2018, 15:33 Uhr

Große Freude wollte bei den Handballerinnen des HC Treia/Jübek nach der Neu-Auslosung des HVSH-Pokals (wir berichteten) nicht aufkommen – und das, obwohl das Team von Trainer Thomas Bleicher mit der HSG Tarp-Wanderup (Landesliga) eine klassentiefere Mannschaft zugelost bekommen hat. „Ich weiß nicht warum, aber Tarp liegt uns einfach nicht. Wir sahen gegen die nie gut aus. Das ist ein Phänomen der Mannschaft. Als in die WhatsApp-Gruppe geschrieben wurde, dass wir gegen die HSG spielen, kamen die merkwürdigsten Resonanzen: Oh nein, Oh gott, Oh nee“, kommentiert der Coach. Immerhin: Von den letzten drei Pflichtspiel-Begegnungen gewann der HC zwei – beide in der Abstiegssaison der Tarper (31:30 und 29:24). „Beim 31:30 haben wir den Siebenmeter zum Sieg erst in den letzten Sekunden verwandelt“, erinnert sich Bleicher. Im letztjährigen HVSH-Pokal scheiterte der SH-Ligist dagegen mit 17:20 – obwohl der Favorit lange führte. Hinzu kommt ein Unentschieden in einem Trainingsspiel. „Das ist wie ein Fluch. Wir hätten definitiv gerne den Gegner aus der ersten Auslosung (HSG Holstein Kiel/Kronshagen II, Landesliga) genommen. Eine Mannschaft, die wir nicht kennen. Von zwei unglücklichen Losen bekommen wir eins. Das andere wäre SIF gewesen, weil wir eine Woche später den Liga-Auftakt gegeneinander haben“, meint der HC-Coach.

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