Grüne Stadt: Investition in die Zukunft

Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Susanne Dohrn (vorne) hatte mit Verwaltungsmitarbeiter Rainer Lutz, Stabstelle Umwelt, (links hinter Dohrn) die kommunalpolitische Radtour durch Tornesch unter dem Motto „Die Natur kehrt zurück“ ausgearbeitet.
Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Susanne Dohrn (vorne) hatte mit Verwaltungsmitarbeiter Rainer Lutz, Stabstelle Umwelt, (links hinter Dohrn) die kommunalpolitische Radtour durch Tornesch unter dem Motto „Die Natur kehrt zurück“ ausgearbeitet.

SPD-Bundestagsabgeordneter Rossmann lobt Torneschs Naturschutzprojekte / Apfelbaumwanderweg sei nachhaltige Wissensvermittlung

shz.de von
23. Juli 2018, 16:05 Uhr

„Unsere Auseinandersetzungen um Glyphosat oder Programme zum Insektenschutz nützen nichts, wenn die Themen nicht in den Kommunen aufgegriffen werden. Tornesch geht beispielhaft voran. Hier erlebe ich einen sachgerechten und praktisch gelebten Natur- und Vogelschutz und eine Einbindung der jungen Generation bei der Vermittlung von Umweltwissen“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann nach einer kommunalpolitischen Radtour, zu der die Tornescher Sozialdemokraten unter dem Motto „Die Natur kehrt zurück“ eingeladen hatten. 40 Interessierte, darunter auch Bürgermeisterin Sabine Kählert, waren der Einladung zur zehn Kilometer umfassenden Tour innerhalb der städtischen Bebauung zu Orten, an denen die Kommune Beispielhaftes für den Natur- und Umweltschutz auf den Weg gebracht hat, gefolgt.

Vom Awo-Zentrum aus ging es zum Apfelbaumwanderweg an den Loheister Weg, wurde Station an den dort liegenden Moor- und Ausgleichsflächen gemacht und im Wohngebiet Tornesch am See eine städtische Blühfläche mit Wildblumen besichtigt. Ziel der Tour war der Mölln-Hof. Dort stellte Imker Edmund Schulze seine vier Bienenvölker vor, die rund um den Mölln-Hof auf Nektarsuche gehen.

„Tornesch hat viele Bau- und Gewerbeflächen dazugewonnen, aber nie den Umweltschutz und das Anlegen von Grün- und Blühflächen aus dem Auge verloren. Das und eigene Aktivitäten wie die Initiative ,Bienenfreundliches Tornesch’ ist vorbildlich“, so Rossmann. Sachkundig begleitet wurde die kommunalpolitische Radtour von Verwaltungsmitarbeiter Rainer Lutz von der Stabstelle Umwelt und der Lehrerin Susan Jendrszcok, die in den vergangenen beiden Jahren mit Schülern des Uetersener Ludwig-Meyn-Gymnasiums 100 Apfelbäume alter Sorten am Loheister Weg in Zusammenarbeit mit dem Tornescher Bauhof gepflanzt hat.

„Mir imponiert an Tornesch, dass sich hier so viele Menschen für Grün, Blühwiesen und Artenvielfalt einsetzen und sorgsam Anlagen, Wegenetze und Verbindungen zwischen den Biotopen geplant und gestaltet werden. Und ich werbe für jeden Baum, der gepflanzt wird und zu einem guten Klima in der Stadt beiträgt. Eine grüne Stadt ist eine echte Zukunftsinvestition“, sagte Rossmann. Er lobte das Apfelbaum-Schülerprojekt als nachhaltige Wissensvermittlung.

Die Sozialdemokraten freuten sich über das große Bürgerinteresse an der Tour. „Ich habe den Apfelbaumwanderweg und die Ausgleichsflächen am Loheister Weg das erste Mal gesehen. Die Erläuterungen waren sehr informativ“, resümierte Teilnehmerin Helga Bunk.

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