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Finanzen: Hamburg zieht ernüchternde Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 00:35 Uhr

Hamburg lebt von der Substanz. „Die Eigenkapital-Entwicklung ist besorgniserregend“, sagte Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) gestern bei der Vorstellung des kaufmännischen Jahresabschlusses 2012. Jahr für Jahr werde Vermögen zulasten künftiger Generationen verzehrt. Das Eigenkapital des „Konzerns“ Hamburg lag Ende 2012 bei minus 3,1 Milliarden Euro – Ende 2011 waren es noch minus 713 Millionen Euro. Unter dem Konzern versteht man die Stadt Hamburg mit ihren öffentlichen Unternehmen und Beteiligungen sowie Sach- und Anlagevermögen. In der Ergebnisrechnung lag der Jahresfehlbetrag des Konzerns bei 1,8 Milliarden Euro (2011: 752 Millionen Euro). „Die kaufmännische Betrachtung der wirtschaftlichen Lage der Stadt ist ernüchternd“, erklärte der Senator. Nur mit einer solchen Bilanzierung könnten aber geeignete Schritte geplant werden, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Die Hansestadt legt seit 2007 eine kaufmännische Bilanz vor. „Dieses Jahr ist etwas schlechter ausgefallen als das Vorjahr.“ Als belastende Sondereffekte nannte Tschentscher vor allem Risiken durch die HSH Nordbank sowie Pensionslasten. uch für die kommenden Jahresabschlüsse sei möglicherweise eine „ganz erhebliche Schwächung“ des Eigenkapitals zu erwarten, sagte er.

Falscher Polizist missbraucht Mädchen



Ein Unbekannter soll sich in Hamburg als Polizist ausgegeben und zwei Mädchen sexuell missbraucht haben. Die beiden Kinder im Alter von sieben und neun Jahren hatten am Sonntagabend im Stadtteil Hoheluft-Ost Klingelstreiche gespielt, wie die Polizei gestern mitteilte. Der Täter habe sie dabei angesprochen und sich als Polizist vorgestellt. Im Eingangsbereich eines Hauses zwang er sie nach Polizeiangaben zu sexuellen Handlungen. Angeblich drohte er, ihre Eltern ins Gefängnis zu bringen, sollten sie sich wehren. Die Polizei nahm die Fahndung auf und suchte nach Zeugen.

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