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Fehmarnbelt: Planfeststellung ab Oktober

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Planungsgesellschaft für die feste Fehmarnbelt-Querung, Femern A/S, hat ihre Planfeststellungsunterlagen fertiggestellt: Sie sind 10 000 Seiten lang. Die Unterlagen sollen im Oktober bei den Behörden in Schleswig-Holstein eingereicht werden.

Obwohl dänische Studien einen Bohrtunnel für die umweltverträglichste Lösung halten, will Femern A/S einen Absenktunnel bauen (unsere Zeitung berichtete). Er sei die beste Lösung, so der Vorstandsvorsitzende von Femern A/S, Claus F. Baunkjær. „Wir heben einen Graben im Meeresboden aus, senken die Tunnelelemente hinein und verfüllen ihn wieder. Während wir bauen, breitet sich eine Schicht aus Sand und Ton auf dem Meeresboden aus. Wenn der Tunnel wieder bedeckt ist, wird sich die Natur jedoch wieder erholen.“ Ein Bohrtunnel wäre 1,3 Milliarden Euro teurer und würde sich „am Rand der bekannten und erprobten Technologien“ bewegen, da der Boden des Fehmarnbelts schlecht für eine Bohrung geeignet sei.

Noch aber ist nicht entschieden, wie der 19 Kilometer lange Tunnel einmal aussehen wird: Die dänische Anhörung der Umweltergebnisse läuft noch – und jetzt folgt der deutsche Genehmigungsprozess.



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erstellt am 14.Sep.2013 | 00:36 Uhr

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