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Eon verdient kein Geld mehr mit Kernkraft – Aus für Brokdorf früher?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Acht Atomkraftwerke hat die Bundesregierung mit dem Beschluss zur Energiewende abgeschaltet – doch auch der Betrieb der restlichen neun lohnt sich für die Energieversorger nicht mehr. Das hat gestern erstmals ein Spitzenmanager der Branche beklagt. Vor allem die vor zwei Jahren eingeführte Steuer auf Brennelemente belaste die Betreiber stark, sagte Eon-Vorstand Leonhard Birnbaum in Berlin: „Die Kernkraftwerke werden durch die Kernbrennstoffsteuer erdrosselt.“ Birnbaum forderte daher eine Abschaffung der Steuer. Eon unterhält fünf Reaktoren in Deutschland – darunter auch den im schleswig-holsteinischen Brokdorf, der laut Gesetz noch bis Ende 2021 Strom produzieren darf. Zwar hielt Birnbaum sich mit weiteren Schlussfolgerungen aus der mangelnden Rentabilität der Reaktoren zurück. Doch falls sich deren Betrieb tatsächlich nicht mehr lohnt, könnte das in letzter Konsequenz bedeuten, dass auch laufende Meiler wie Brokdorf früher vom Netz gehen als gesetzlich vorgesehen.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 00:34 Uhr

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