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Einbrecher bricht tot am Tatort zusammen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 21.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Bei einem Einbruch ist ein 52-jähriger Täter in Eckernförde gestorben. Ein Passant entdeckte die Leiche morgens vor dem Tor des Kfz-Meisterbetriebes Siegfried Reddig. Die Kriminalpolizei geht von einem natürlichen Tod aus, die Staatsanwaltschaft hat zur Feststellung der Todesursache eine Obduktion angeordnet. Seltsam: Der Einbrecher, der körperlich in keiner guten Verfassung gewesen sein soll, hatte einen Autoschlüssel in seiner Hosentasche. Dieser gehört zu einem schwarzen Mini Cooper, der bereits in der Nacht zuvor vom Gelände der Kfz-Werkstatt gestohlen worden war. Das Auto wurde in Flensburg gefunden. Es soll in einem Wohngebiet in eine Hecke gefahren worden sein, war verschlossen. Warum der mutmaßliche Autodieb es dort stehen ließ und sich erneut zur Kfz-Werkstatt nach Eckernförde begab, ist unklar. Suchte er nach den Fahrzeugpapieren? Fakt ist: Die gläserne Eingangstür wurde mit einem Pflasterstein eingeworfen. „Der Stein lag morgens hier hinten im Büro“, sagte Inhaber Siegfried Reddig (Foto). Womöglich ging der Täter nach dem Einwerfen der Scheibe ein Stück zur Seite, um nach dem lauten Geräusch Reaktionen abzuwarten. Dort muss er dann zusammengebrochen und verstorben sein.

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