Ein Schritt auf dem Weg zum Profi?

Auch Eins-gegen-Eins-Situationen standen auf dem Trainingsplan. Die Nachwuchskicker feuern ihre Teamkollegen dabei kräftig an.  Fotos: dickersbach
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Auch Eins-gegen-Eins-Situationen standen auf dem Trainingsplan. Die Nachwuchskicker feuern ihre Teamkollegen dabei kräftig an. Fotos: dickersbach

Nachwuchskicker trainierten eine Woche lang in der HSV-Fußballschule / Trainer haben ein Auge für Bewegungstalente

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22. August 2018, 16:00 Uhr

Training mit verschiedenen Übungen, eine abwechslungsreiche Verpflegung und jede Menge Spaß liegen hinter 76 Mädchen und Jungen, die jüngst an der HSV-Fußballschule teilgenommen haben. Gespielt wurde in Heidgraben, auf der Anlage des heimischen Heidgrabener SV.

Fünf Tage lang hatten Campleiter Florian Rammer und sein fünfköpfiges Trainerteam ihre Zelte an der Uetersener Straße aufgeschlagen. Im Gepäck hatten sie für den Fußballnachwuchs zunächst eine Komplettausstattung, bestehend aus Stutzen, Hosen, Trikots und Trinkflaschen. Die Kinder und Jugendlichen konnten entsprechend in einheitlicher Bekleidung trainieren. Besonders schön: Jeder Teilnehmer erhielt sein persönliches, mit dem Vornamen versehenes, Trikot. Um 9.30 Uhr ertönte stets der erste Anpfiff. Anschließend standen Übungen zu Koordination, Technik, Spiel und Torschuss auf dem Programm. Auch eine Station zu den Themen Tricks und Spaß durfte nicht fehlen. „Wir haben die Kinder und Jugendlichen alters- und leistungsgerecht eingeteilt“, erläuterte Rammer, der neben seinem Job als Campleiter der HSV-Fußballschule derzeit auch die 1. Herren-Mannschaft des VfR Horst in der Landesliga Schleswig trainiert. Rammer und seine Trainerkollegen haben allesamt in höheren Amateurligen gespielt oder sind dort noch aktiv − entsprechend viel können sie dem Nachwuchs vermitteln. Ziel sei stets, die Campteilnehmer fußballerisch weiterzuentwickeln, so Rammer. Doch dabei dürfe der Spaß nie zu kurz kommen − und die Versorgung der Mädchen und Jungen. Und so halfen die Trainer auch bei kleineren Verletzungen, etwa wenn es eine Blase zu behandeln galt.

Trainiert wurde vormittag und nachmittags, dazwischen lag das gemeinsame Mittagessen. Auf den Tisch kamen unter anderem Nudeln, Pizza, Würstchen und Chicken Nuggets. Und dann konnten die Nachwuchskicker noch einen besonderen Gast in Heidgraben begrüßen. Dino Hermann, das Maskottchen des Hamburger SV, schaute auf der Anlage vorbei. Zur Freude der Mädchen und Jungen durften sie zudem im Neun-Meter-Schießen gegen Hermann antreten.

Zum Abschluss der Woche traten schließlich die Trainer zum Spiel gegen den Nachwuchs an. „Das macht ihnen erfahrungsgemäß besonders viel Spaß“, so Rammer. Das Ergebnis war zwar nebensächlich, doch der 35-Jährige hatte bereits vor Anpfiff im Gefühl, dass die Kinder möglicherweise mit einem Tor Vorsprung gewinnen würden. Er sollte recht behalten.

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