Doppeleinsatz für Tornescher Wehr

Bei 30 Grad Celsius in Einsatzkleidung kamen die Feuerwehrleute schnell ins Schwitzen.  Fotos: Klaus Plath
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Bei 30 Grad Celsius in Einsatzkleidung kamen die Feuerwehrleute schnell ins Schwitzen. Fotos: Klaus Plath

Zweimal mussten die Kameraden am Sonntag ausrücken: Am Grevenberg und im Louise-Schröder-Ring war ihre Hilfe notwendig

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24. Juli 2018, 16:07 Uhr

Kein entspannter Sommertag für die Freiwillige Feuerwehr Tornesch am vergangenen Sonntag, 22. Juli: Gleich zwei Einsätze meisterten die Kameraden innerhalb von 24 Stunden.

Um 17.23 Uhr, wurde ein Feuer am Louise-Schröder-Ring gemeldet. Um 17.29 Uhr war das erste Fahrzeug der Tornescher Wehr an der Doppelhaushälfte, in deren Keller zwei Gefrierkombinationen in Brand geraten waren, vor Ort. 31 Feuerwehrleute waren mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Die Löscharbeiten im Keller erfolgten unter schwerem Atemschutz. Die Einsatzkräfte verhinderten ein Ausbreiten des Feuers, Keller und Wohnräume der Doppelhaushälfte waren jedoch durch die Rauchentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die drei Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. „Die Doppelhaushälfte musste mit einem Ventilator belüftet werden. Außerdem wurde das Löschwasser aus dem Keller abgepumpt. Gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet“, berichtet Ralf Diedrichsen, Pressesprecher der Feuerwehr Tornesch. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Über eine mögliche Schadenshöhe konnten die Beamten noch keine Angaben machen.

Bereits zuvor waren die Freiwilligen im Einsatz: Schon um 12.55 Uhr wurden sie an ein Mehrfamilienhaus in der Straße Am Grevenberg gerufen. Dort war starker Rauch aus drei geöffneten Fenstern des dritten Obergeschosses gemeldet worden. Die Tornescher Feuerwehr rückte mit 33 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen, darunter das Teleskopmastfahrzeug, an. Brandursache war überhitztes Essen auf dem Herd. Die Kameraden öffneten die Wohnungstür und übergaben den Bewohner dem Rettungsdienst. Der junge Mann wurde vor Ort versorgt. Eine Überführung in ein Krankenhaus war nicht notwendig. Die Einsatzkräfte löschten das Essen in der Spüle ab, zudem belüfteten sie die stark verqualmte Wohnung und den Flur. Dabei kam das Teleskopmastfahrzeug zum Einsatz. Beide Einsätze standen unter Leitung des Gemeindewehrführer Dirk Lolies.

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