Die nächste Radtour perfekt planen

Ob für ein verlängertes Wochenende oder gleich eine ganze Woche: Fahrradurlaube werden bei den Bundesbürgern immer beliebter.
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Ob für ein verlängertes Wochenende oder gleich eine ganze Woche: Fahrradurlaube werden bei den Bundesbürgern immer beliebter.

Die schönste Zeit für Radler steht bevor: Die vier besten Tipps zur Vorbereitung ausgedehnter Trips

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27. März 2018, 14:58 Uhr

Auf kaum eine andere Art lassen sich Landschaft und Sehenswürdigkeiten so gut kennenlernen wie auf zwei Rädern. Doch was gehört dazu, um die nächste größere Radtour zu planen? Wie lässt sich das Gepäck sicher und zugleich komfortabel verstauen?


1. Tipp: Vorbereitung ist alles


Um eine Radtour zu planen, sollte man sich vorab genügend Zeit nehmen, Karten studieren und auch eine Packliste erstellen, damit nichts Wichtiges zu Hause liegen bleibt. Folgende Fragen können dabei helfen: Wie will ich reisen, wie viele Kilometer pro Tag will ich erreichen, übernachte ich im Hotel oder im Zelt? Die Routenplanung muss einfach stimmen. Dafür sollte man wissen, wie viele Kilometer man sich am Tag zutraut.


2. Tipp: Gründlicher Check vor langen Touren


Jedes Bike ist nur so gut wie sein aktueller Zustand. Daher sollte das Rad vor jeder längeren Tour gut durchgecheckt werden. Angefangen bei der Speichenspannung – schließlich müssen die Laufräder durch das Mehrgewicht besonders rund laufen - über Schaltung und Lagerspiel bis zu einem einwandfreien Zustand der Reifen.


3. Tipp: Nicht zu viel Gepäck mitnehmen


Nehmen Sie nur das Nötigste mit, um nicht zu viel Ballast transportieren zu müssen. In jedem Fall sollte gutes Werkzeug dabei sein, um unterwegs einen Platten oder andere kleine Pannen beheben zu können. Eine Empfehlung dazu: Pro Gruppe genügt ein Werkzeug-Satz, so lässt sich gleich wieder etwas Gewicht einsparen. Jeder nimmt ein Teil des Werkzeugs, um das Gewicht aufzuteilen.


4. Tipp: Gepäcktaschen nutzen


Für längere Touren und schweres Gepäck ist ein Rucksack nicht optimal, stattdessen sollten sich Biker für spezielle Gepäcktaschen und Träger entscheiden. Diese gibt es sowohl als Backroller für das Hinterrad als auch in Frontroller-Ausführung. Praktisch sind zusätzlich Lenkertaschen: Hier finden das Navigationsgerät, eine Kamera für Schnappschüsse unterwegs oder auch ein Müsliriegel Platz. Neben dem elektronischen Navi sollte für den Fall der Fälle stets auch eine Radwanderkarte im Gepäck sein. Eine wasserdichte Ausstattung ist sehr zu empfehlen, ansonsten sollten Radurlauber unbedingt Regen-Schutzhüllen dabei haben. Wer unterwegs im Hotel übernachtet, kommt mit sogenannten Backrollern aus. Wenn zusätzlich ein Zelt zu transportieren ist, sind Bikes mit starrer Alu-Gabel mit Low-Rider die passende Wahl.
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