Der Hauptausschuss tagt außerplanmäßig

Unter anderem geht es ums BHKW in der Schwimmhalle und um PCs fürs LMG

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15. Mai 2018, 16:05 Uhr

Der Hauptausschuss wird sich heute Abend unter anderem mit einem Antrag des LMG auf Anschaffung 30 weiterer PCs für die Computerräume sowie deren Installation und Wartung befassen. Außerdem mit der Beschaffung eines neuen Blockheizkraftwerks für die Jürgen-Frenzel-Halle. Sitzungsbeginn im Rathaus an der Wassermühlenstraße ist um 19 Uhr.

Die Kommunalwahl 2018 ist Geschichte, die Wähler haben über die zukünftige Zusammensetzung der Ratsversammlung am 6. Mai entschieden. Doch die Ratsversammlung konstituiert sich erst am 11. Juni. Was tun, wenn ein politischer Beschluss erzielt werden muss, der keinen Aufschub mehr duldet? Dann müssen die „alten“ Politiker noch einmal ran − in der Besetzung der Legislaturperiode 2013 − 2018. So geschieht es heute Abend.

Während der Sondersitzung geht es zum einen um einen Antrag der Schulleitung des Ludwig-Meyn-Gymnasiums (LMG). Für das Gymnasium sollen 30 Computer angeschafft werden. Dadurch wachse auch der Betreuungsbedarf, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Und der kostet Geld. Diese Kosten sind im Haushalt bislang nicht vorgesehen. Das soll sich heute Abend ändern.

Die IT-Abteilung der Stadt hat mitgeteilt, den wachsenden Betreuungsbedarf der EDV-Umgebung im Gymnasium mit bisherigem Personal mehr leisten zu können. Entweder müsse verwaltungsintern aufgestockt werden (Kosten von rund 66 100 Euro pro Jahr plus laufende IT- und Raumkosten in Höhe von 9700 Euro) oder eine Fremdvergabe dieser Wartungs- und Betreuungsarbeiten erfolgen, was geschätzte Kosten zwischen 44 500 Euro und 60 400 Euro pro Jahr erzeuge (Grobschätzung).

Pro PC sind etwa 700 Euro Beschaffungskosten anzusetzen, somit insgesamt rund 21000 Euro. Das Gymnasium hat angeboten, die Computer selbst, unter Verwendung des Schulbudgets, zu bezahlen.

Die 30 Rechner, die das LMG gerne anschaffen möchte, sollen Bestandteil der Computerräume werden. Die Geräteanzahl dort würde sich dann verdoppeln. Die Verwaltung hat die Politiker darauf aufmerksam gemacht, dass noch geprüft werden muss, ob Stromversorgung und Infrastruktur auskömmlich sind oder auch dort nachgerüstet werden muss, was weitere Kosten nach sich ziehen wird.


Blockheizkraftwerk ist marode

Das Blockheizkraftwerk in der Schwimmhalle hat Verwaltung wie Politik zunehmende Kopfschmerzen bereitet. Inzwischen ist längst klar, dass es ausgetauscht werden muss. Es geht um die Betriebssicherheit der Halle. 110  000 Euro stehen dafür im Haushalt zur Verfügung. Eine Ausschreibung hat stattgefunden. Dem wirtschaftlichsten Anbieter soll der Zuschlag erteilt werden. Der Hauptausschuss entscheidet heute Abend, weil geplant ist, das Heizkraftwerk während der Schließzeit der Halle (Sommerferien) zu installieren und Beschaffungszeiten kalkuliert werden müssen.
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