Bildungsstätte und Kult-Kostüme

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Rekord bei Erwerbstätigen

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19. Mai 2018, 06:30 Uhr

Mit einer in jeder Hinsicht beeindruckenden Ausstellung hat das neue Kulturhaus CarlsArt den Richtungswechsel von einer reinen Galerie zu einer Schau- und Bildungsstätte vollzogen. Die neue Kulturbeauftragte der Stiftung Greifenberg in Gründung, Maria Reichenberger, hat die Ausstellung „Sielmann!“, die zuvor im Berliner Museum für Naturkunde in elf Monaten 1,5 Millionen Besucher angelockt hat, nach Eckernförde geholt. Damit öffnet sich Carlshöhe ganz bewusst für Schüler, die ab sofort klassenweise die großartigen Tierpräparate vom Wisent bis zum Wildschein erleben können . Nicht nur das, zu bestaunen ist auch die Originalkamera, mit der der legendäre Naturfilmer Heinz Sielmann seine vielen Tierfilme gedreht hat. Eine auf- und anregende Ausstellung in der Naturfilmfestivalstadt Eckernförde.

Nach Reico schließt Ende Juni das nächste Traditionsgeschäft in der Innenstadt: das Textilhaus Lorenzen. Vor 120 Jahren wurden dort Herren-Garderobe verkauft, später Federbetten, zum Schluss Faschingskostüme. Ein Haus und Geschäft mit Geschichte und Geschichten, die vielfach auch um die Besitzerfamilien Lorenzen, von Spreckelsen und Smolik kreisten, die weit über die Stadtgrenzen hinaus Kultstatus besaßen. Eine der Nachkommen, Regine Struck, kümmert sich nun ab nächster Woche um den finalen Abverkauf der begehrten Karnevalskostüme. Da dürfte bei einigen Stammkunden noch so manche Träne fließen.

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