Begegnungen in der Adventszeit

Der Engel, das Erkennungszeichen des Lebendigen Advents, wird am 1. Dezember an der Haustür von Käte und Peter Pox hängen.
Der Engel, das Erkennungszeichen des Lebendigen Advents, wird am 1. Dezember an der Haustür von Käte und Peter Pox hängen.

15 Familien, Vereine und Institutionen laden in Tornesch vor ihre Haustür ein / Ehepaar organisiert den Lebendigen Advent seit sechs Jahren

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30. November 2018, 16:05 Uhr

Mit netten Menschen ganz zwanglos Beisammensein, gemeinsam Weihnachtslieder singen und ein bisschen Besinnlichkeit genießen in der oft stressigen Vorweihnachtszeit, das ist die Idee des Lebendigen Advents. 15 Familien, Vereine und Institutionen laden in den kommenden Wochen vor ihre Haustür in Tornesch ein und reichen heiße Getränke und Gebäck.

Seit sechs Jahren organisiert Käte Pox im Namen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Tornesch den Lebendigen Advent. Ein rotes Plakat mit Engeldruck ist das Erkennungszeichen und verrät: Hier wird heute gemeinsam Advent gefeiert. Privatpersonen, Chöre, Vereine und die Kirchengemeinde selbst richten die 15 vorweihnachtlichen Begegnungen in der Stadt aus. Vorbeikommen kann jeder, der Lust hat. „Dabei treffen sich unterschiedlichste Leute, und Nachbarn, die sich noch nicht so gut kennen, begegnen sich“, erzählt Mitorganisator Peter Pox. „Das ist auch der Sinn der Sache, dass nicht alles so anonym ist“, sagt seine Frau.

Das Beisammensein ist draußen, unter einem Terrassen- oder Carportdach oder auch unter freiem Himmel. Der Gastgeber hält ein heißes Getränk im Punschtopf bereit, dazu gibt es süße oder herzhafte Knabbereien. Alle Gäste werden gebeten, wenn möglich einen eigenen Trinkbecher mitzubringen. Für ältere Gäste stehen Stühle bereit.

Die Teilnehmer singen gemeinsam Weihnachtslieder, Käte Pox hat dafür Mappen mit den Texten und Noten angefertigt. Zweimal gibt es vielstimmige Unterstützung, denn dann laden der Gospelchor Black & Blue und die E-Singer zum Lebendigen Advent ein. An manchen Abenden wird noch eine weihnachtlich-besinnliche Geschichte vorgelesen. „Auf diese Weise kann man mal zurückfahren und sich auf den Grund des Weihnachtsfest besinnen, denn es geht um mehr als bloß Geschenke“, sagt Peter Pox.

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