Aufgaben gemeinsam meistern

Für den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Daniel Kölbl (links) und den Vorsitzenden der CDU Uetersen Alexander Böhm sind die Kommunen Uetersen und Tornesch eine Region, die es durch gemeinsame Zielsetzungen und Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinweg zu stärken gilt.
Für den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Daniel Kölbl (links) und den Vorsitzenden der CDU Uetersen Alexander Böhm sind die Kommunen Uetersen und Tornesch eine Region, die es durch gemeinsame Zielsetzungen und Zusammenarbeit über die Ortsgrenzen hinweg zu stärken gilt.

Die Spitzen der CDU-Stadtverbände Uetersen und Tornesch setzen auf Zusammenarbeit für mehr politisches Gewicht

shz.de von
11. August 2018, 16:36 Uhr

Für die Vorsitzenden der CDU-Stadtverbände Tornesch Daniel Kölbl und Uetersen Alexander Böhm steht außer Frage, dass beide Städte eine zusammenhängende Region bilden und viele Herausforderungen nur gemeinsam zu lösen sind. „Durch Zusammenarbeit erreichen wir ein höheres politisches Gewicht. Wir sprechen bei vielen Themen mit einer Stimme“, betonen die beiden Politiker der jungen Generation.

Die Zusammenarbeit fällt ihnen leicht, haben sie doch bereits in der Jungen Union Tornesch-Uetersen im Vorstand Verantwortung mit Blick über den Ortsrand hinaus getragen. „Ich bedaure, dass es nicht zur Fusion von Uetersen und Tornesch gekommen ist“, so der 30-jährige Uetersener CDU-Vorsitzende Böhm. Sein Tornescher Parteifreund Kölbl (24) betont, dass die CDU Tornesch das Ergebnis des Bürgerentscheids akzeptiere, durch die Zusammenarbeit der beiden Ortsverbände jedoch zeige, dass gemeinsam mehr bewegt werden kann. „Wir haben uns im Wahlkampf unterstützt und gemeinsame Themen herausgearbeitet, die uns bei der Entwicklung von Tornesch und Uetersen wichtig sind“, betont Kölbl.


Schnelle Direktverbindung

Er verweist auf die Forderung nach Umsetzung der K22 als Umgehungsstraße beider Kommunen und einen öffentlichen Personennahverkehr, der eine schnelle Direktverbindung zwischen beiden Orten schafft. „Tornesch und Uetersen müssen von dem Durchgangsverkehr zur Autobahn entlastet werden und Uetersener Pendler eine schnelle Verbindung zum Tornescher Bahnhof erhalten“, macht auch Böhm deutlich.

Er und Kölbl hoffen auf zügige Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die die technische Umsetzung und Wirtschaftlichkeit der Reaktivierung der Gleise zwischen Uetersen und Tornesch beleuchtet und betonen: „Ein Bus, der auch die Schiene nutzen kann, wäre so eine schnelle Verbindung. Schüler beider Orte und Pendler zum Bahnhof sind darauf angewiesen. Man darf Ideen, die zur Reduzierung der Verkehrsbelastung führen, nicht vernachlässigen. Man muss in die Zukunft schauen.“

Auch die Fuß- und Radwege haben die beiden CDU-Politiker ortsübergreifend im Blick. „Es muss zusammengearbeitet werden, um das Radwegenetz in und zwischen beiden Orten zu verbessern. Und es wäre gut, wenn am Tornescher Bahnhof die Fahrradgarage saniert und erweitert wird“, betont Kölbl. Er wirft der SPD Tornesch in diesem Punkt Verzögerungstaktik vor.

Eine Erweiterung des Schulzweckverbands in eine Art Bildungsverband, in den alle Schulen beider Kommunen und die Schwimmhalle integriert würden, sehen Kölbl und Böhm ebenfalls als dringende Aufgabe an. „Die SPD Tornesch hat bis jetzt geblockt. Wir hoffen bei den neuen Mehrheitsverhältnissen im Tornescher Rat, dass nun Bewegung in die Sache kommt und Tornescher und Uetersener Politiker darüber sprechen. Schüler aus beiden Orten besuchen Schulen in beiden Orten. Durch einen großen Zweckverband kann mehr für die Qualität der Bildungseinrichtungen getan werden“, sind sich Kölbl und Böhm einig.

>www.cdu-uetersen-tornesch.de

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