Amtsausschuss Dänischenhagen bestätigt Paulsen im Amt

Der Amtsausschuss: (v.li.) Gustav-Otto Jonas, Dr. Holger Klink, Horst Mattig, Thomas Behrenbruch, Sönke Paulsen, Jan Joachim, Sabine Mues, Ingolf Scheffler, Eckhard Sindt (Stellvertreter von Tim Gabrys) und Michael Kreutzer.
Der Amtsausschuss: (v.li.) Gustav-Otto Jonas, Dr. Holger Klink, Horst Mattig, Thomas Behrenbruch, Sönke Paulsen, Jan Joachim, Sabine Mues, Ingolf Scheffler, Eckhard Sindt (Stellvertreter von Tim Gabrys) und Michael Kreutzer.

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27. Juni 2018, 12:52 Uhr

Sönke-Peter Paulsen (CDU) bleibt Amtsvorsteher. Einstimmig wurde der Schwedenecker in der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses wiedergewählt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und hoffe auf eine fruchtbare Zusammenarbeit im Amt Dänischenhagen“, sagte Paulsen. Die vergangenen fünf Jahre seien nicht immer ganz einfach gewesen: „Aber ich kann in dieser Funktion nicht jedem alles recht machen. Ich kann nur versichern, dass man in diesem Hause immer bemüht ist, allen gerecht zu werden.“ Der Polizeibeamte hofft, die vier amtsangehörigen Gemeinden „zielstrebig und zum Wohle unserer Bevölkerung voranbringen zu können“.

Einstimmig in den Finanzausschuss wählten die Anwesenden Sabine Mues und Dr. Holger Klink von der CDU-Fraktion, Gustav-Otto Jonas aus der SPD-Fraktion, Jan Joachim aus den Reihen der Wir-Fraktion Dänischenhagen sowie Michael Kreuzer von der Unabhängigen Bürgergemeinschaft Schwedeneck (UBS). Ebenfalls einstimmig wurden für den Personalausschuss Tim Gabrys (CDU), Thomas Behrenbruch sowie Horst Mattig (SPD), Ingolf Scheffler (Wir) und Michael Kreuzer (UBS) aufgestellt.

Für den Breitbandzweckverband der Ämter Dänischenhagen, Dänischer Wohld und Hüttener Berge (BZV) ließen sich Dr. Holger Klink, Horst Mattig, Christoph Ball und Jens Ramelow wählen.
Im Tagesordnungspunkt der Mitteilungen klärte Sönke Paulsen über die aktuelle lokale Flüchtlingslage auf. So sei die Situation im Amtsgebiet immer noch relativ stabil in Anbetracht der „etwas diffusen Lage wegen der innereuropäischen Entwicklungen.“ Das Amt halte sich für den Notfall nach wie vor ein Wohnkontingent in Stohl vor, sagte der Amtsvorsteher: „Der ist als Überlauf gedacht, um keine Platznot zu haben, falls wir einen Schub bekommen.“ Insgesamt 100 Flüchtlinge befinden sich aktuell im Amt Dänischenhagen, die Fluktuation sei „sehr gering“. Solange die Betroffenen sich nicht selbst versorgen könnten, sei das Amt zur Wohnungsgewährung verpflichtet. „Die Flüchtlingshelfer sind sehr eifrig bei der Jobsuche“, lobte Sönke Paulsen, „aber es ist ein sehr dickes Brett, das da gebohrt wird.“

Für die Anschaffung eines längeren PKW-Anhängers nickte der Amtsausschuss die außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von etwa 3000 Euro ab. Insbesondere für den Transport von Möbeln oder Großgeräten sei der aktuelle Einachser oftmals zu kurz, erklärte Paulsen. Ingolf Scheffler (Wir) schlug vor: „Bevor wir den alten Anhänger veräußern, sollten wir bei Feuerwehren, Sportvereinen oder Gemeinden anfragen, ob sie daran Interesse haben“.

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